Basketball

Für die Astro-Ladies rückt die zweite Liga immer näher

Haben die 2. Liga im Blick: die Astro-Stars Bochums mit Ramona Tews (l.).

Haben die 2. Liga im Blick: die Astro-Stars Bochums mit Ramona Tews (l.).

Foto: Socrates Tassos

Grumme.   Nur noch drei Siege fehlen Bochums Basketballerinnen zum Aufstieg in die 2. Liga. Klappt das, müsste sich aber viel ändern, nicht nur finanziell.

VfL Astro-Ladies Bochum -
BBZ Opladen II 72:63

Viertel: 20:18; 17:23; 23:15; 12:7

Astro-Ladies: Gashi, Kehse (2), Ehlert (4), Mooshage, Franze (7), Linnemann (4), Tews (17), Loock (10), Bruns (20), Schielke, Neuwald (6), Barroso-Perez (2)

Drei Siege fehlen den Bochumer Astro-Ladies, um den Aufstieg in die zweite Liga perfekt zu machen. Gegen die Reserve des BBZ Opladen haben die Bochumerinnen nun gewonnen.

Dabei war das Team von Trainer David Glöckner denkbar schlecht gestartet. Spielstand nach drei Minuten: 2:10. Sein Team habe zu viele Würfe zugelassen, die Defensive sei „katastrophal“ gewesen. Dank starker Offensive gingen die Astro-Ladies dennoch mit zwei Punkten Vorsprung in die Viertelpause. Den Vorsprung konnten die Bochumerinnen aber nicht ausbauen. „Wir haben uns überrumpeln lassen“, sagt Glöckner.

Nach der Pause geht ein Ruck durch das Team

Nach der Pause ging ein Ruck durch die Mannschaft. Die deutlich verbesserte Defensive wurde belohnt. Ein 8:0-Lauf bescherte die Führung. „Wir haben Ballverluste generiert und unsere Größenvorteile genutzt“, freut sich Glöckner.

Zwölf Punkte zu Beginn des Schlussviertels bestätigten ihn. Das Spiel war entschieden, alle Spielerinnen durften aufs Parkett.

Jetzt steht das drittletzte Spiel der Saison gegen die Rheinstars Köln an. Da die punktgleichen Tabellenzweiten Dragons Rhöndorf nicht mehr zu patzen scheinen, muss ein Sieg zwingend her. „Wir müssen an unseren Schwächen arbeiten und die Intensität mitnehmen“, blickt Glöckner auf den kommenden Samstag, 23. März.

Noch gibt es keine neuen Sponsoren

Man darf also träumen in Bochum. Immerhin könnte schon in knapp drei Wochen ein neuer Zweitligist feststehen. „Wenn wir auch nur ein Spiel verlieren, ist das alles aber hin“, sagt der Trainer. Dennoch sei man bereits in Vorgesprächen. Denn es gebe zwei große Hürden, die selbst bei sportlichem Erfolg noch überwunden werden müssten. Auf der einen Seite stünde der finanzielle Aspekt. Der Verein müsste den Etat anpassen. Neue Sponsoren gebe es bisher noch nicht.

Der Kader müsste verstärkt werden

Daran schließt die zweite Hürde an. „Die Spielerinnen müssen sich überlegen, ob und wie oft in der Woche Training neben einem Vollzeit-Beruf machbar ist“, so Glöckner. Die Meisterschaft sei das „klare Ziel“, der Kader müsste sich für die neue Herausforderung in Liga zwei aber verändern. „Wir sind ein eingeschworenes Team, trotzdem müssten wir Spielerinnen aussortieren“, erklärt Glöckner mögliche Transfers „von außen“.

Nun gilt es, die nächsten drei Spiele gegen Köln, Hagen und Herne zu gewinnen. Denn der zweiten Liga „abgeneigt“, sagt Glöckner, „sind wir auf keinen Fall“.

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