Bezirksliga

FC Altenbochum: Endspiel um den Aufstieg in Wanne

Wird sein Team gegen Wanne als Kapitän auf den Platz führen: Altenbochums Nico Rinklake (re.).Foto:Sabrina Didschuneit / Foto Funke Services

Wird sein Team gegen Wanne als Kapitän auf den Platz führen: Altenbochums Nico Rinklake (re.).Foto:Sabrina Didschuneit / Foto Funke Services

Sollte der FC Altenbochum gegen Wanne gewinnen, dann fehlt dem Fußball-Bezirksligisten nur noch ein Sieg zum Einzug in die Landesliga.

SV Wanne 11 (1./68) - FC Altenbochum (2./67). Für den FC Altenbochum stehen nun die entscheidenden Wochen bevor: Mit zwei Siegen aus den verbleibenden beiden Spielen würde das Team von FCA-Coach Frank Rinklake definitiv in die Landesliga aufsteigen. Am kommenden Sonntag geht es gegen den Spitzenreiter, am letzten Spieltag empfängt Altenbochum dann den TuS Stockum.

„Die Konstellation hat sich glücklicherweise so entwickelt, dass wir es am Ende doch noch einmal in den eigenen Händen haben. Wir sind natürlich alle sehr froh darüber“, erklärt der Sportliche Leiter des FCA, Marcus Ritter, dessen Team sich im Hinspiel noch mit 3:4 gegen Wanne 11 geschlagen geben musste.

Wanne ist für Altenbochums Ritter der Favorit

„Wanne ist für mich auch im Rückspiel der klare Favorit. Die spielen zu Hause und haben sicherlich sehr viele Zuschauer im Rücken“, meint Ritter. Personell stehen die Vorzeichen für die Bochumer recht gut: Sowohl Nico Rinklake als auch Khanfory Sylla, die Mittelachse im Spiel des FCA, sind genesen und wieder einsatzbereit. Und auch Ivo Kleinschwärzer hat seinen Bänderabriss auskuriert und wird gegen den Spitzenreiter auflaufen. „Wir müssen mit viel Leidenschaft und ohne Angst spielen“, erklärt Ritter.

CSV SF Bochum-Linden (11./39) – SV Höntrop (17./13). Für den CSV Linden verliefen die vergangenen Wochen nicht sonderlich erfolgreich: Seit nunmehr sechs Spielen in Folge dürstet der CSV nach einem Erfolgserlebnis. Und folgerichtig ist auch der Klassenerhalt noch nicht gesichert – dazu fehlt dem CSV noch mindestens ein Zähler.

„Wir wollen gegen Höntrop den Sack jetzt endgültig zumachen und damit dann auch für Ruhe sorgen“, erklärt CSV-Teammanager Tim Albers, der jedoch ausdrücklich davor warnt, die Höntroper zu unterschätzen. „Wir haben uns im Hinspiel extrem schwer gegen die getan“, so Albers. Zumindest personell müssen sich die Lindener keine Gedanken machen: Alle Spieler sind wohlauf.

SV Höntrop freut sich auf das Saisonende

„Ich bin froh, dass die Saison endlich ein Ende hat. Leider hat in dieser Saison das Negative deutlich überwogen“, sagt Höntrops scheidender Coach Martin Baß, der sein letztes Spiel an der Seitenlinie des SVH bestreitet. Baß und die Sportliche Leitung haben zum Saisonende ihren Rücktritt erklärt (die WAZ berichtete). „Natürlich hoffe ich auf einen versöhnlichen Abschluss“, so Martin Baß. Verzichten muss der Trainer auf Dominik Dahn und Rico Dittert.


Endspiel-Stimmung bei SW Eppendorf

SW Eppendorf (14./34) – TuS Kaltehardt (9./42). Endspielstimmung in Eppendorf. Die aktuell auf dem ersten Abstiegsplatz stehenden Schwarz-Weißen sind zum Siegen verdammt. Denn nur mit einem Sieg könnte der SWE mit Adler Riemke gleichziehen und hätte somit weiterhin noch die Chance auf den Klassenerhalt. „Wir hatten am Dienstag eine Sitzung. Alle meine Jungs wissen Bescheid. Wir müssen diese Partie gewinnen“, erklärt SWE-Coach Sergio Allievi. Sein Stürmer Kai Helal ist wieder fit.

„Wir können ohne Druck aufspielen. Unser Ziel ist es, noch 48 Punkte zu holen“, erklärt Kaltehardts Trainer Carsten Droll, dessen Team in der Vorwoche den Klassenerhalt feiern konnte. Personell sieht es gut aus für die Gäste: Weil Klaus Andoh wieder einsatzbereit ist, kann Droll aus dem Vollen schöpfen.

Phönix Bochum brennt auf Wiedergutmachung

SV Phönix Bochum (5./51) – TuS Harpen (10./40). „Alle in meinem Team sind sich bewusst, dass die vergangene Leistung absolut indiskutabel war“, sagt Phönix-Coach Marcus Himmerich, dessen Team in der Vorwoche von Wattenscheid mit 0:8 demontiert wurde. „Nun brennen wirklich alle auf eine Wiedergutmachung“, so Himmerich. Verzichten muss er auf Johannes Debksi und Leon Jung.

„Wir sind personell wirklich an der Kante angelangt“, berichtet Harpens Trainer Ingo Bredenbröcker. Niklas Döhmen, Marco Vogl und Dominik Blanke müssen wieder bei der Zweiten aushelfen. Christian Vilz, Gianluca Raimondo, Dennis Gerstemeier und Maurice Kirchhoff stehen ebenfalls nicht zur Verfügung. „Nach der 0:8-Brause wird es sicherlich kein leichter Auftritt gegen die“, so Bredenbröcker.


Zahlreiche Ausfälle plagen SW Wattenscheid 08

SG Welper (7./45) – SW Wattenscheid 08 (6./49). „Unsere Lage hat sich personell leider noch mehr verschlechtert“, erklärt Wattenscheids Trainer Christian Möller. Neben den zahlreichen Ausfällen muss er nun voraussichtlich auch auf Gabriel Raducanu und Frederick Assibey verzichten.

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