Hallenstadtmeisterschaft Bochum Süd

Favorit Wiemelhausen gibt sich keine Blöße

Felix Stahmer (r.) setzt sich mit Wiemelhausen gegen Querenburg durch.

Foto: Gero Helm

Felix Stahmer (r.) setzt sich mit Wiemelhausen gegen Querenburg durch. Foto: Gero Helm

Bei der Hallenstadtmeisterschaft im Bochumer Süden erreicht neben dem Favoriten Concordia Wiemelhausen auch A-Ligist TuS Querenburg die Endrunde.

Wie im Vorjahr erlebten die Zuschauer im Süden eine kleine Überraschung: Neben dem Westfalenligisten Concordia Wiemelhausen, der souverän seinen Titel verteidigte und verdient den Gesamtsieg einstreichen konnte, sicherte sich der A-Ligist TuS Querenburg das zweite Finalticket. Der vermeintliche Favorit der Gruppe A, Bezirksligist FC Altenbochum, musste nach dem ersten Halbfinalspiel die Segel streichen: Im Neunmeterschießen unterlag das Team von FCA-Coach Frank Rinklake gegen den späteren Vizemeister TuS Querenburg.

Im ersten Halbfinalspiel gegen Querenburg offenbarte Altenbochum zu Beginn besonders in der Rückwärtsbewegung einige Schwächen. Der A-Ligist bedankte sich und lag bereits nach weniger als einer Minute mit 1:0 in Front. In der Folge hatte Altenbochum zwar deutlich mehr Ballbesitz, immer wieder scheiterte die Elf von FCA-Coach Frank Rinklake jedoch am starken Schlussmann der Querenburger, Kevin Nasaszewski. Erst kurz vor Schluss gelang David Gröger noch der Ausgleich. Viel mehr passierte nicht. Nach den regulären sechs Neunmetern fiel jedoch keine Entscheidung - 2:2. Erst nach zwei weiteren gescheiterten Schüssen brachte Dennis Nasaszewski sein Team mit 3:2 in Führung. Und die hielt: Patrick Lohmann verschoss und besiegelte damit den Sieg der Querenburger.

Brisanter Schlagabtausch im Endspiel

Im zweiten Halbfinalspiel traf Titelverteidiger Concordia Wiemelhausen auf A-Ligist RW Stiepel. Bereits nach wenigen Sekunden wurde deutlich: Die bereits in der Vorrunde präsentierte Dominanz des Westfalenligisten setzte sich fort. Nach wenigen Spielzügen zappelte das Netz der Rot-Weißen: Ozan Simsek verwandelte. Zwar wehrte sich Stiepel, in vielen Fällen half jedoch nur ein taktisches Foulspiel, um Wiemelhausen zu stoppen. Die Concordia erspielte sich zahlreiche Torchancen, vergab häufig sehr knapp. Erst kurz vor Schluss legte Simsek nach, Felix Stahmer traf kurz vor Schluss zum 3:0.

Im Finalspiel zwischen der Concordia und Querenburg entwickelte sich schnell eine brisanter Schlagabtausch. Querenburg ging durch David Kotlarz sogar mit 1:0 in Führung. „Wir haben gezeigt, dass wir uns vor keinem verstecken müssen“, sagte Querenburgs Trainer Serhat Demir. Letztlich gelang Leo Winkel aber der 3:2-Siegtreffer. „Ich bin stolz auf mein Team. Natürlich haben wir manchmal ein wenig zu verspielt agiert, aber das Turnier sollte ja Spaß machen“, so Sieger-Coach Jürgen Heipertz.

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