Landesliga

Drei Schlüssel-Spiele für die DJK Wattenscheid

Wattenscheids Kamil Kokoschka will mit der DJK reichlich punkten in den nächsten Partien.

Wattenscheids Kamil Kokoschka will mit der DJK reichlich punkten in den nächsten Partien.

Foto: Socrates Tassos

Wattenscheid.   In der Fußball-Landesliga beginnen für die DJK Wattenscheid die entscheidenden Wochen. In Günnigfeld ist zumindest die Stimmung wieder besser.

„Die nächsten drei Spiele werden für uns richtungsweisend sein“, sagt Trainer Tibor Bali vor dem Heimspiel seiner DJK Wattenscheid am Sonntag um 15.15 Uhr gegen Kemminghausen. Anschließend wartet mit Horsthausen der nächste Abstiegskonkurrent auf die DJK, es folgt die Partie gegen den SV Hilbeck. „Sechs Punkte wollen wir aus diesen drei Spielen holen“, sagt Bali.

An Kemminghausen hat die DJK gute Erinnerungen. Mit einem 2:1-Auswärtserfolg beendete die Bali-Elf in der Hinrunde die damalige Negativserie mit sechs Niederlage in Serie. Daran möchte Bali auch am Sonntag anknüpfen: „Allerdings müssen wir wieder eine gute Defensivleistung hinkriegen und an unserer Effektivität bei der Chancenverwertung arbeiten.“

Sari ist noch keine Alternative

Ob er deshalb das zuletzt bewährte System mit nur einer Sturmspitze auf zwei Angreifer mit Marvin Fahr und Kamil Kokoschka umstellt, ließ Bali noch offen. Verzichten muss er auf Urlauber Marcel Backes.

Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Tobias Mauroff (muskuläre Probleme). Dafür kehrt Tim Staniszewski zurück. Auch Dennis Löhr befindet sich seit zwei Wochen wieder im Mannschaftstraining. Noch keine Alternative ist dagegen Ridvan Sari, der nach seiner Knieverletzung aber das Lauftraining aufgenommen hat.

Günnigfeld: Die Stimmung steigt

Zwar bemängelt Trainer Sascha Wolf vor dem Heimspiel seines Landesligisten VfB Günnigfeld gegen den Hombrucher SV (Sonntag, 15.15 Uhr) nach wie vor die recht dürftige Trainingsbeteiligung, aber dennoch ist nicht nur der Ex-Profi seit dem 1:1 bei Viktoria Resse besser gelaunt: „Die Stimmung ist deutlich besser geworden. Die Spieler waren lockerer drauf und viel befreiter. Beim Auftritt in Resse haben wir zum ersten Mal seit langem wieder ordentlich Fußball gespielt und uns den Punkt auch verdient. Damit durften wir zufrieden sein.“

Im Hinspiel auf Augenhöhe

Ob sich dieser erste Hoffnungsschimmer nach zuvor sieben Niederlage in Serie als langfristiger Mutmacher oder nur als kurzfristiges Hoch bewährt, darüber gibt die Heimbegegnung gegen den Hombrucher SV eine klare Antwort geben. Im Hinspiel präsentierte sich Günnigfeld jedenfalls als ein Gegner auf Augenhöhe und entführte einen Punkt aus Dortmund.

Hakan Osma ist nach seinem Feldverweis für zwei Spiele gesperrt worden und steht somit nicht zur Verfügung. Dafür haben Christian Luvuezo und Saliou Sow ihre Gelbsperren abgebrummt und dürften wieder in die Startelf zurückkehren. Ob Torhüter Pascal Plohmann zur Verfügung steht, konnte Sascha Wolf dagegen noch nicht sagen.

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