VfL Bochum

Dornebusch-Nachfolger kommt aus Würzburg

Im Wintertrainingslager mit dem VfL Wolfsburg im türkischen Belek: Torhüter Patrick Drewes fängt den Ball.

Im Wintertrainingslager mit dem VfL Wolfsburg im türkischen Belek: Torhüter Patrick Drewes fängt den Ball.

Foto: Soeren Stache / picture alliance / dpa

Der zweite Neuzugang des VfL Bochum steht fest: Nach Flügelspieler Danny Blum kommt Torhüter Patrick Drewes aus Würzburg zum Zweitligisten.

Das ging schnell und war zu erwarten angesichts der vielen Spieler, von denen sich der VfL Bochum nach dem Saisonabpfiff getrennt hat oder noch zu trennen gedenkt. Nach dem Flügelmann Danny Blum präsentierte der Zweitligist mit Torhüter Patrick Drewes bereits den zweiten Neuzugang. Der 26-Jährige kommt ablösefrei von den Würzburger Kickers und hat einen Vertrag bis 2021 unterschrieben.

Drewes muss allerdings noch eine Verletzung auskurieren, die ehemalige Nummer eins des Drittligisten Würzburger Kickers musste sich mit 19 Saisoneinsätzen begnügen, weil sie sich Mitte März einen Syndesmosebandanriss zugezogen hatte und seitdem kein Spiel mehr bestreiten konnte. Drewes überragt mit seinen 1,94 Metern die bisherige Bochumer Nummer eins, Manuel Riemann, deutlich. Ob er ihn auch herausfordern kann, ist die Frage. Erst einmal, sagte VfL-Trainer Robin Dutt kürzlich im WAZ-Interview, setze er noch auf Riemann.

Wer ist der Konkurrent?

Außerdem ist da ja auch noch Paul Grave. Von dem jungen Mann aus der Bochumer A-Jugend halten die VfL-Verantwortlichen eine ganze Menge. Grave gilt bei ihnen, wenn er sich denn weiterhin gut entwickelt, als Mann der Zukunft. Ob diese Zukunft bereits in der kommenden Saison beginnt, wird sich zeigen.

Zu vermuten ist, dass Drewes, der in der Wolfsburger Jugend ausgebildet wurde und auch mal in die zweite Schweizer Liga zum FC Wil verliehen war, eher mit Grave um die Nummer zwei konkurrieren wird, als um den Platz in der Startelf. Auch wenn das niemand so formulieren würde beim VfL. „Er bringt alles mit, um auch in der 2. Bundesliga eine gute Rolle zu spielen“, sagt Sportchef Sebastian Schindzielorz über den neuen Torhüter.

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