Landesliga

DJK Wattenscheid landet einen Befreiungsschlag

Luca Uslaub von der DJK Wattenscheid holt sich die Glückwünsche seiner Kollegen nach seinem Treffer zum 2:0 ab. Foto:Gero Helm

Luca Uslaub von der DJK Wattenscheid holt sich die Glückwünsche seiner Kollegen nach seinem Treffer zum 2:0 ab. Foto:Gero Helm

Einen wichtigen Heimsieg hat die DJK Wattenscheid gefeiert. Der VfB Günnigfeld dagegen verpasst eine Überraschung praktisch vom Elfmeter-Punkt.

DJK Wattenscheid – SV Hilbeck 4:1 (1:0). Der DJK Wattenscheid gelang gegen Hilbeck nicht nur der zweite Sieg in Serie, sondern auch der zumindest vorläufige Befreiungsschlag im Abstiegskampf. „Jetzt müssen wir aber am Donnerstag in Kaiserau noch einmal nachlegen“, hat Trainer Tibor Bali sofort die kommende Aufgabe im Blick.

Denn wirklich überzeugend war der Auftritt seiner Mannschaft nicht. „In der ersten Hälfte war es ein schlechtes Fußballspiel“, sagte Tibor Bali. Die DJK hatte dabei Glück, dass Hilbeck nach Foulspiel von Staniszewski bereits nach sechs Minuten einen Foulelfmeter über den Kasten setzte. Den Führungstreffer der Wattenscheider markierte Kamil Kokoschka, der ein Zuspiel von Julian Kaczmarek über die Linie drückte. Luca Uslaub legte vier Minuten später nach Kaczmarek-Flanke auf den zweiten Pfosten das 2:0 nach.

Backes sorgt für die Entscheidung

Als Marvin Fahr ein Zuspiel von Uslaub inklusive Torwartfehler über die Linie drückte, schien das Spiel entschieden. Aber DJK-Nachlässigkeiten erlaubten Hilbeck den Anschlusstreffer und nur dem Glück war es zu verdanken, dass der Gast nicht nachlegte. Erst Marcel Backes sorgte in der Nachspielzeit für die Entscheidung.

DJK Wattenscheid: B. Läßig – Beimborn, Staniszewski, Kaiser, Gruner – Borin – Kokoschka (46. Szcesny), R. Löhr (86. Backes), Kaczmarek, Uslaub (63. Farris) – Fahr

Tore: 1:0 (38.) Kokoschka, 2:0 (49.) Uslaub, 3:0 (61.) Fahr, 3:1 (84.), 4:1 (90.) Backes

Bes. Vorkommnis: Hilbeck schießt Foulelfmeter über das Tor (6.).

Günnigfeld vergibt einen Elfmeter

VfB Günnigfeld - SC Obersprockhövel 0:1 (0:1). Gegen den Titelanwärter aus Obersprockhövel hatte der VfB Günnigfeld mit dem Schlusspfiff die Sensation auf dem Fuß. „Das einzig Negative, das ich über unsere Leistung am Sonntag sagen kann, ist die Tatsache, dass wir in der Nachspielzeit den Elfmeter nicht verwandelt haben“, sagte Trainer Sascha Wolf, der mit seinem Team ein Unentschieden nur knapp verpasst hatte.

Der aufgerückte Torhüter Nico Schneider wurde in der 92. Minute beim Torschuss in die Zange genommen, und der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. Der erst drei Minuten zuvor eingewechselte Lokman El Kasmi schnappte sich den Ball, drosch das Spielgerät aber anschließend am Tor vorbei. Besser machten es die Gäste in der 33. Minute, als ein Obersprockhöveler den Ball per Dropkick aus über 20 Metern in die Maschen drosch. Der VfB hielt diesmal die vorgegebene Grundordnung, kämpfte aufopferungsvoll, belohnte sich durch den Fehlschuss aber nicht.

Mit dieser Leistung wäre mehr drin gewesen

Stellvertretend für die diesmal starke Leistung lobte der VfB-Coach Hakan Osma und Marvin Pancke. Gleichzeitig war er aber auch nachdenklich: „Wenn wir jedes Spiel so angegangen wären wie am Sonntag, würden wir in der Tabelle ganz woanders stehen. Und dies ist sehr schade“, bilanzierte Sascha Wolf.

Günnigfeld: Schneider – Moughli, Sow, Luvuezo, Rohde – Osma – Dilek, Battaglia (88. L. El Kasmi), Zejewski, Marvin Pancke - R. Osei Asibey.
Tor: 0:1 (33.). Bes. Vorkommnis: L. El Kasmi schießt Elfmeter neben das Tor (92.)

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben