Fußball - Bezirksliga

CF Kurdistan peilt den Klassenerhalt mit neuen Spielern an

CF Kurdistan Bochum (M.) ist auf einem guten Weg in der Bezirksliga den Klassenerhalt zu schaffen.

CF Kurdistan Bochum (M.) ist auf einem guten Weg in der Bezirksliga den Klassenerhalt zu schaffen.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Bochum.  Fußball-Bezirksligist CF Kurdistan suspendiert Jwan Jbrahim und Mohammad Amin Omar. Drei Zugänge kicken zukünftig für die Kurden

Für den CF Kurdistan gestaltete sich die abgelaufenen Hinrunde und eigentlich das gesamte letzte Jahr sportlich gesehen sehr erfolgreich. Nach dem Durchmarsch von der Kreisliga B in die Kreisliga A und der folgenden A-Liga-Meisterschaft hat sich Kurdistan in der Bezirksliga etabliert. Immerhin als viertbestes Bochumer Team zog die Mannschaft von Coach Mohamad Alati in die Winterpause ein.

Nach nun bereits zwei Rückrundenspielen steht Kurdistan auf dem sechsten Tabellenplatz, hat 23 Punkte auf seinem Konto und musste sich nur sechs Mal geschlagen geben. Acht Siege und zwei Remis stehen in der Bilanz des Aufsteigers.„Wir sind sehr zufrieden mit der Situation. Als Aufsteiger auf dem sechsten Platz, das ist schon eine Hausnummer“, so der Sportliche Leiter des CF, Cengiz Türker.

Aufsteiger sammelt zu viele Platzverweise

Dabei gestaltete sich der Saisonbeginn schwer. Zum Auftakt fing sich die Alati-Elf erst einmal drei Niederlagen in Serie ein. Zwar feierten die Kurden dann den ersten Erfolg mit dem 6:0 gegen VfB Günnigfeld, in den kommenden Wochen folgten jedoch auch wieder einige Misserfolge. Erst nach der Pleite gegen Spitzenreiter Welper gelang dem CF eine längere Serie. Vier Spiele in Folge blieben die Bochumer zu diesem Zeitpunkt ungeschlagen. In den restlichen Spielen vor der Winterpause ging es schließlich wieder ein wenig auf und ab – geschlagen geben musste sich der CF jedoch nur noch gegen zwei der Top-Teams der Liga.

Sportlich gesehen hat der Aufsteiger überzeugt und auch einige, inzwischen gestandene Bezirksligisten zumindest tabellarisch hinter sich gelassen. Lediglich die doch auffällig vielen Platzverweise trüben ein wenig die Erfolgsgeschichte des CF. Alleine in der Hinrunde fing sich Kurdistan vier Rote Karte ein – im ersten Rückrundenspiel gegen Altenbochum folgten drei weitere. „Einige Spieler und auch Zuschauer haben sich leider ziemlich dumm benommen. Wir können so etwas nicht gebrauchen und möchten uns von diesem Verhalten distanzieren“, so Türker.

Drei neue Spieler verstärken den Kader

In erster Konsequenz wurden Kapitän Jwan Ibrahim und Mohammad Amin Omar suspendiert – beide sind zwar nicht aus dem Verein ausgeschlossen, wegen teils noch ausstehenden Spruchkammerentscheiden nimmt der CF jedoch vorerst Abstand von einen Einsatz der beiden Akteure.

Personell geschwächt wird Kurdistan zumindest quantitativ jedoch nicht in die Rückrunde starten: Mit Ndiogou Diene (TuS Sprockhövel), Frederick Ofosu Sekyere (Germania Bochum-West) und Ferhad Alyahie (BV Azadi Wuppertal) haben drei neue Spieler unterzeichnet. „Unser Hauptziel für die Rückserie bleibt der Klassenerhalt. Wir hoffen, den Nichtabstieg so schnell wie möglich in trockenen Tüchern zu haben“, sagt Türker, dessen Team bisher noch kein Testspiel absolviert hat.

„Eventuell versuchen wir aber, noch ein bis zwei Tests zu organisieren“, so der Sportliche Leiter. Das erste Meisterschaftsspiel für sein Team steigt bereits am 16. Februar. Die Alati-Elf trifft dann auswärts auf den TuS Harpen (15 Uhr, Steffenhorst).

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