Rennsport - Formel 3

Bochumer Zendeli beendet Formel-3-Saison auf Platz acht

Lirim Zendeli beendete die Formel-3-Saison auf Platz acht.

Lirim Zendeli beendete die Formel-3-Saison auf Platz acht.

Foto: Rudy Carezzevoli / Getty Images

Bochum.  In Mugello/Italien standen die letzten beiden Formel-3-Rennen der Saison für den Bochumer Zendeli an. Sie waren spiegelbildlich für die Saison.

Das letzte Rennwochenende in Mugello war spiegelbildlich für den Saisonverlauf des Bochumer Formel 3-Piloten Lirim Zendeli. Höhen und Tiefen lagen beinahe unmittelbar zusammen.

Im Qualifying zeigte der 20-Jährige noch einmal sein ganzes Können. Auf dem in Besitz von Ferrari befindlichen Autodromo Nazionale fuhr er die Bestzeit und sicherte sich neben der Pole-Position auch die dafür vergebenen vier zusätzlichen WM-Punkte. Auch im Rennen lief es für den Bochumer auf dem 5,245 Km langen Kurs zunächst nach Plan. Lange lag Zendeli in Führung, ehe ihn in der Schlussphase der 21 Runden die Reifen im Stich ließen.

Zendeli fährt die schnellste Rennrunde

Den späteren Sieger Frederik Vesti, seinen unmittelbaren WM-Konkurrenten Jake Hughes und den Franzosen Theo Purchaire musste der Trident-Pilot in der Schlussphase des Rennens ziehen lassen und fuhr als letztlich als Vierter über die Ziellinie. Immerhin sicherte er sich auch die zwei zusätzlichen WM-Punkte für die schnellste Rennrunde: 1:37,127 Minuten benötigte dafür.

So sollte sich der Kampf um Platz sieben der Fahrerwertung zwischen Zendeli und Hughes erst im allerletzten Rennen am Sonntag entscheiden. Dies passierte schneller als von Zendeli erhofft. Nebeneinander mit Sebastian Fernandes und dem Gesamtführenden Logan Sargeant fuhr Zendeli in die zweite Kurve. Zu wenig Platz für das Trio. Fernandes drückte Sargeant nach außen, der Zendli als Kettenreaktion ins Kiesbett schob.

Platz zwei in der Teamwertung

Für Zendeli und Sargeant, der damit auch den Gesamtsieg in der Formel 3 verpasste, war das Rennen somit schnell und vorzeitig beendet, damit auch die Saison. Mit dem Trident-Rennstall belegte Zendeli in der Teamwertung Rang zwei, in der Fahrerwertung blieb am Ende Platz acht mit 104 WM-Punkten.

„Es war eine sehr emotionale Saison mit vielen Ups und Downs“, fasst Zendeli die neun Rennwochenende mit 18 Rennen zusammen. Dabei dachte er vor allem an seinen Sieg im Feature-Race in Spa Francorchamps, an die zwei Pole-Positions und vier Starts aus der 1. Reihe. Allerdings bleiben auch die sieben Rennen in Erinnerung, in denen er nicht punkten konnte.

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