Westfalenliga

Hordel atmet auf - Wiemelhausens Sieges-Serie reißt

Chirstoph van der Heusen (l.) feierte mti Hordel den ersten Sieg im Jahr 2019.

Chirstoph van der Heusen (l.) feierte mti Hordel den ersten Sieg im Jahr 2019.

Foto: Gero Helm

Fußball-Westfalenligist Hordel fährt gegen Kirchhörde den ersten Sieg des Jahres ein. Wiemelhausen verliert in Lünen.

DJK TuS Hordel -
Kirchhörder SC 4:0 (3:0)

Hordel: Gerlach - Koymali, J. Stöhr, Gronemeier, Schürmann (69. Michen) - Dragicevic, Finkelstein, van der Heusen (81. Post), Fell - Elbers (81. Kubiak), Ufer

Tore: 1:0 Ufer (10.), 2:0 Gronemeier (45.), 3:0 Fell (45.+1), 4:0 Elbers (66.)

Hordel hat endlich den ersten Sieg des Jahres eingefahren. Dabei lief das Spiel gegen Kirchhörde nicht großartig anders als die Partien der vergangenen Wochen – nur eine entscheidende Sache war diesmal besser: die Chancenverwertung.

„Endlich haben wir uns mal für unseren Aufwand belohnt und unsere Möglichkeiten konsequent genutzt“, sagte Trainer David Zajas, dem – wie seinen Spielern – eine große Last von den Schultern fiel: „Der Sieg hat uns allen sehr gut getan. Wir haben immer an uns geglaubt und sind sehr froh, dass es mit dem ersten Dreier des Jahres geklappt hat.“

Trainer Zajas stellt um

Zajas hatte vor dem Spiel umgestellt, unter anderem René Michen und Naeem Charles draußen gelassen. Dafür bekamen Arthur Fell und Julius Ufer ihre Chance von Beginn an – und nutzten sie. In der 10. Minute war es Ufer, der den Torreigen der Hordeler eröffnete. „Das war wichtig, das hat uns Selbstvertrauen gegeben“, fand Zajas, dessen Elf das Spiel daraufhin an sich riss und kurz vor dem Seitenwechsel per Doppelschlag von Tim Gronemeier und Arthur Fell zum 3:0 nachlegte.

In der zweiten Halbzeit versuchte der abstiegsbedrohte KSC noch einmal alles, doch die Hordeler hielten dem Druck stand und trafen selbst: Nachdem Peter Elbers zuvor zweimal vergeben hatte, saß die dritte Möglichkeit umso genauer.

Der Sieg ist auch in der Höhe verdient

Mit dem 4:0 war die Partie endgültig gelaufen, diesmal konnten die Gastgeber mit erhobenem Haupt vom Platz gehen. „Den Sieg haben wir uns auch in der Höhe verdient. Das Team hatte sich einiges vorgenommen und hat das gut umgesetzt“, so Zajas.

Lüner SV -
Conc. Wiemelhausen 3:1 (2:1)

Concordia: T. Schmidt - Leone (79. Benai), Sundermann, C. Schmidt, Yerli - Pflanz, Haarmann (46. Costanzino), Wartala,

Simsek (46. Gumpert) - Franke, Kadiu

Tore: 1:0 (13.), 2:0 (16.), 2:1 Kadiu (Foulelfmeter, 26.), 3:1 (77.)

Die eine Serie ist gerissen, die andere setzt sich fort: Wiemelhausen hat nach sieben Siegen in Folge wieder eine Niederlage einstecken müssen, in Lünen kann die Concordia einfach nicht gewinnen.

„Spielerisch war das heute das schlechteste, was wir in dieser Saison abgeliefert haben. Auch vom Zweikampfverhalten war das nichts. Wir standen wie das Kaninchen vor der Schlange“, haderte Trainer Jürgen Heipertz: „Ich bin sauer, wir hatten uns etwas ganz anderes vorgenommen.“

Nur kurz keimt Hoffnung auf

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Wiemelhausen stand zu weit weg von den Gegenspielern und kassierte so schnell zwei Gegentore. Durch einen Elfmetertreffer von Xhino Kadiu, nach einem Foul an Henning Wartala, keimte wieder Hoffnung auf.

Vor allem nach dem Seitenwechsel schnupperten die Gäste am Ausgleich, doch mit dem 3:1 in der 77. Minute war das Spiel entschieden. „Im Endeffekt dürfen wir uns über das Ergebnis auch in der Höhe nicht beschweren. Das war der Westfalenliga nicht würdig“, fand Heipertz.

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