Wasserball

Blau-Weiße scheitern gegen Hannover in der Offensive

Trainer Frank Schumacher redete seinen Spielerinnen Mut zu.

Foto: Klaus Pollkläsener

Trainer Frank Schumacher redete seinen Spielerinnen Mut zu. Foto: Klaus Pollkläsener

Nur ein Tor erzielten die Wasserballerinnen von Blau-Weiß Bochum gegen Spitzenreiter Hannover - und verloren 1:9. Die Männer spielen am Montag.

SV Blau-Weiß Bochum -
Waspo Hannover 1:9 (0:4)

Viertel: 0:3, 0:1, 1:3, 0:2

Blau-Weiß: Saurusajtis, Prinz - Freisewinkel, Hohenstein, Winkelmann, Illinger, Camps, Liska, Zimmermann, Grote, Adamski, Heerdt (1), Jacobo Goebbels

„Das war ein gebrauchter Tag“, sagte Trainer Frank Schumacher und meinte damit die Offensive des Bundesligisten. Denn gegen den Spitzenreiter Waspo Hannover unterlag Blau-Weiß Bochum mit 1:9. Neun Gegentore gegen den Titelfavoriten im Frauen-Wasserball, das geht in Ordnung, die Defensive zeigte eine gute Leistung – doch in der Offensive funktionierte herzlich wenig. Nur einen einzigen Treffer brachten die Bochumerinnen zustande, das ist natürlich viel zu wenig.

Reihenweise scheitert Bochum an der Torfrau

Ein Grund war die bärenstarke Torfrau der Gäste: Meghan Rowland brachte die Schützinnen der Blau-Weißen mit ihren Paraden schier zur Verzweiflung. Folge: Recht früh in der Partie fehlte dann den Blau-Weißen der Mut, im richtigen Moment zu schießen, erklärte Trainer Schumacher. Und wenn die Torhüterin geschlagen schien, rettete auch noch die Latte. So spielte es am Samstag im Unibad für das Ergebnis kaum eine Rolle, dass der Blau-Weiß-Coach in der zweiten Halbzeit viel wechselte, alle Spielerinnen erhielten ihre Einsatzzeit.

Bereits am kommenden Samstag steigt das Rückspiel in Hannover, es ist das letzte Meisterschaftsspiel vor der DM-Endrunde, für das sich Blau-Weiß als sicherer Dritter bereits qualifziert hat. „Wir benötigen dort mehr Mut, mehr Durchschlagskraft, mehr Bewegung im Angriff“, sagt Schumacher. „In Hannover wollen wir uns stärker präsentieren.“

Die Männer von Blau-Weiß bestreiten ihr Zweitliga-Spiel erst am heutigen Montagabend (20 Uhr) im Hallenbad Maximare. Der Tabellenzweite ist beim Achten SC RE Hamm klarer Favorit.

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