Wasserball

Blau-Weiß Bochum hat den Klassenerhalt noch nicht sicher

Till Westbrock (r.) und seine Blau-Weißen müssen zulegen, um nicht doch noch auf den vorletzten Rang abzustürzen. Foto:Joachim Hänisch/FUNKE Foto Services

Till Westbrock (r.) und seine Blau-Weißen müssen zulegen, um nicht doch noch auf den vorletzten Rang abzustürzen. Foto:Joachim Hänisch/FUNKE Foto Services

Querenburg.   Nach der nächsten Heimniederlage gegen Hamm kämpft Wasserball-Zweitligist Blau-Weiß Bochum um den Klassenerhalt. Viele Ausfälle machen Sorgen.

SV Blau-Weiß Bochum -
Rote Erde/ST TuS Hamm 7:12 (4:8)

Viertel: 3:2, 1:6, 1:1, 2:3

Bochum: Loewendick - Hiltrop, Westbrock, Greine, D. Greine, Diakon (2 Tore), Hildebrand, Bongartz (4), Freisewinkel, Charachles, Wanka, Petersen, Lerner (1)

Es ist der Wurm drin in dieser Saison. Und das fängt meist schon vor der Partie an: Auch beim Heimspiel gegen Rote Erde/Swim-Team TuS Hamm musste der Wasserball-Zweitligist SV Blau-Weiß Bochum auf sechs Stammkräfte verzichten. Kurzfristig fielen auch noch die erkrankten Jan-Hendrik Blase und Kapitän Jonas Kewald aus. Sie gesellten sich unter anderem zu den schon länger fehlenden Till Rohe, der wegen seiner Rippenprobleme in diesem Jahr noch gar nicht mitspielen konnte, Carlin Canavan und Alexander Bayer.

Vier Spiele Sperre für Torjäger Bayer

Der Torjäger hatte in Lünen nach einer, wie es in der Wasserball-Fachsprache heißt, „brutalen Handlung“ eine Sperre von vier Spielen aufgebrummt bekommen. Damit wird Bayer auch noch beim nächsten Spiel bei der SGW SC Solingen/Wasserfreunde Wuppertal am 30. März fehlen. „Ich hoffe, dass dann einige andere wieder dabei sind“, sagt Trainer Peter Voß. Sein Team hat auf dem drittletzten Rang nur einen Zähler Vorsprung auf den Vorletzten Lünen.

Der SV Krefeld II hat sein Team zurückgezogen und steht als erster Absteiger fest. Sollte kein Westverein aus der Bundesliga absteigen oder ein Westverein aufsteigen, muss sich niemand Sorgen machen. Falls doch, gibt es einen zweiten Absteiger. „Normalerweise werden wir nicht Vorletzter, aber was ist schon normal in dieser Saison“, sagt Voß. „Der Druck ist da, die Mannschaft steht in der Pflicht.“ Sechs Partien sind bis Mitte Juni noch zu absolvieren. Voß: „Ich gehe davon aus, dass wir noch viele Punkte holen.“

Im zweiten Viertel zieht der Gast davon

Auch gegen Hamm war mehr drin. Blau-Weiß legte gut los, führte 3:2. Doch nach einem 4:4 zog der Gast im zweiten Viertel auf 8:4 davon. Die jungen Spieler der zweiten Garde von Blau-Weiß vergaben die Abschlüsse allzu hastig, fingen sich Konter. „Da zeigte sich die Unerfahrenheit“, sagte Voß. Zwar fing sich sein Team wieder, „aber es fehlte den Talenten letztlich auch noch an der Durchschlagskraft.“

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