Serie Heimtraining

Bei Familie Heidrich wird nun zu Hause Tischtennis gespielt

Luca Heidrich spielt für den Post SV Langendreer.

Luca Heidrich spielt für den Post SV Langendreer.

Foto: Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services

Bochum.  Wegen der Coronakrise ruht der Sport. In unserer Serie stellen wir Bochumer vor, wie sie sich fit halten. Heute: Tischtennis-Familie Heidrich

Klock, klock. Bei den Heidrichs wird jetzt zu Hause Tischtennis gespielt. Die Kinder Luca (17) und Joel (14) nutzen die Möglichkeit fast täglich. Stiefvater Dennis Heidrich hat bislang immerhin einmal zum Schläger gegriffen. Alle drei spielen beim Post SV Langendreer Tischtennis, Luca und Dennis in der Landesliga-Mannschaft, die die Saison als Tabellendritter abschloss.

Da die Turnhallen geschlossen sind, funktionierte Dennis Heidrich den größten Raum im Haus zum Sportraum um. Im Mittelpunkt steht die knapp drei Meter lange Platte. Bei einer Raumlänge von sechs Metern ist hier ausreichend Platz, um das Training zumindest im kleinen Familienkreis fortsetzen zu können. Entweder spielen sie gegeneinander oder mit dem Tischtennis-Roboter, der bei der tischtennis-verrückten Familie unterm Weihnachtsbaum lag.

Ticken des Balles störte

Nur das Geräusch des auftickenden Balles in dem verhältnismäßig kleinen Zimmer störte doch ein wenig. So machte sich Dennis Heidrich daran, die Wände mit akustikdämmenden Platten zu isolieren. Schließlich geht er davon aus, dass das Sportverbot in öffentlichen Hallen noch länger andauern wird: „Ich denke, dass sich die Trainingspause in den Turnhallen noch mindestens bis zu den Sommerferien hinziehen wird.“

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