Handball

Auf Teutonia Riemke wartet gegen Hagen viel Arbeit

Nach dem enttäuschenden Remis gegen die SGSH Dragons II muss sich Riemke gegen Eintracht Hagen II steigern.

Nach dem enttäuschenden Remis gegen die SGSH Dragons II muss sich Riemke gegen Eintracht Hagen II steigern.

Foto: Carsten Klein / FUNKE Foto Services

Bochum.  Mit Eintracht Hagen II erwartet Teutonia Riemke ein harter Brocken. Wie die Männer, sind auch die Frauen auf Wiedergutmachung aus.

Nach einer guten Leistung und dem ersten Saisonsieg gegen den OSC Dortmund folgte am letzten Samstag ein unnötiges Unentschieden gegen die SGSH Dragons II bei den Verbandsliga-Handballern des SV Teutonia Riemke. Phasenweise verfielen die Bochumer dabei wieder in alte Muster um technische Fehler im Angriff und überhastete Abschlüsse.

Dass sich das für das kommende Aufeinandertreffen wieder ändern sollte, ist klar. Doch vor der Partie gegen den VfL Eintracht Hagen II (Samstag, 19.15 Uhr, Heinrich-Böll-Halle) stellt Riemkes Trainer Dennis Wahlers erst einmal klar, „dass die Favoritenrolle bei Hagen liegt.“ Denn als Tabellendritter steht die Drittliga-Reserve nicht nur deutlich vor der Teutonia, sondern wusste bislang auch leistungsmäßig zu überzeugen.

Trainer Wahlers hat viel Respekt vor Eintracht Hagen

„Gegen Bommern haben sie auch nur mit vier Toren verloren, dabei aber ziemlich gut gespielt“, lässt Wahlers wissen und schätzt den TuS Bommern dabei als quasi konkurrenzlos in dieser Serie ein. Somit bot die Eintracht dem Ligaprimus ordentlich Paroli, für Dennis Wahlers aber nicht überraschend. „Hagen ist sehr stark besetzt, hat abgesehen von der Niederlage und dem Remis gegen Gevelsberg deutliche Siege eingefahren“, zollt Wahlers den Gästen Respekt und weiß auch, „dass sie Spieler in ihren Reihen haben, die Spiele an einem guten Tag im Alleingang entscheiden können.“

Viel Arbeit für die Riemker Abwehr

Die größten Stärken der Hagener macht der Riemker Coach vor allem im schnellen Umschalt- und Gegenstoßspiel, dem wurfgewaltigen Rückraum sowie der robusten Abwehr aus. Ganz klar, es kommt einiges an Arbeit auf die Riemker zu, wenn sie sich gegen Hagen aufbäumen wollen. „Wir müssen deren Gegenstoßspiel möglichst unterbinden sowie vor ihren Rückraumwürfen gewarnt sein“, so Wahlers. Für das eigene Angriffsspiel fordert er außerdem wieder mehr Tempo. „Wenn wir das schaffen, dann können wir Hagen vielleicht ärgern“, sagt Wahlers.

Immerhin kann er sich auch an diesem Wochenende auf seinen Kader verlassen. Bis auf Henrik Komisarek, der sich gegen Schalksmühle verletzte und damit noch zu kämpfen hat. Sein Ausfall würde die Teutonia allerdings ziemlich treffen.

Frauen-Verbandsliga: Riemke ist auf Wiedergutmachung aus

Nach der Herbstpause hatten sich die Verbandsliga-Handballerinnen des SV Teutonia Riemke ihr Comeback anders vorgestellt als mit einer 24:27-Niederlage gegen den BVB Dortmund III zu starten. „Dementsprechend haben wir jetzt etwas gut zu machen“, äußert sich Riemkes Trainer Mathias Weber ganz deutlich.

Eine Rechnung offen haben die Bochumerinnen allerdings auch mit ihrem nächsten Gegner. Am Samstag empfangen sie den VfL Brambauer in der Heinrich-Böll-Halle (17:20 Uhr), gegen den es in der Vorsaison zwei knappe Niederlagen gab. Allerdings läuft es bei den Gästen bei weitem nicht so, wie sie sich es vor der Spielzeit vorgestellt haben. Mit 0:8 Punkten steht Brambauer auf dem vorletzten Tabellenplatz, Riemke hat hingegen schon vier Pluspunkte auf dem Konto.

Nicht nur mit dem Kopf durch die Wand

Mathias Weber hat aber auch dazu eine klare Meinung: „Tabelle hin oder her, das interessiert mich nicht. Brambauer wird sich sicherlich noch fangen, aber hoffentlich nicht am Samstag.“ Er will sich auch gar nicht zu sehr mit dem Spiel der Gäste, das vor allem über die erste Welle und Zweikämpfe läuft, versteifen. Vielmehr müssen die Bochumerinnen ihr eigenes Spiel wieder in Schuss bringen, wenn sie am Samstag die Punkte fünf und sechs einfahren wollen. „Dafür müssen wir besonders wieder besser in der Abwehr stehen, also kollektiver verteidigen und im Verband zusammen arbeiten“, lautet die klare Ansage des Riemker Coachs.

Aber auch im Angriff zeigte sich zuletzt deutlich Luft nach oben, wollte gegen den BVB III doch jede Spielerin mit dem Kopf durch die Wand. „Mit Köpfchen spielen, an die Konzepte halten und vor allem wieder mehr über die erste und zweite Welle kommen“, benennt Weber die Eckpfeiler für ein erfolgreiches Angriffsspiel seines Teams.

Wiedersehen mit einigen Ex-Spielerinnen

Die personellen Voraussetzungen sind jedenfalls gegeben: Riemke ist komplett, wenn die Mannschaft von Mathias Weber auf ihre alten Mitspielerinnen Hannah Trippe, Verena Fleckstein und Annika Kost trifft.

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