Düsseldorf/Esslingen. Bochums Wasserballer kommen wieder enttäuscht nach Hause, beim Frauenteam dagegen läuft es wieder: Drei Spielerinnen stechen in Esslingen heraus.

Gemischte Ergebnisse für die Wasserball-Bundesliga-Teams des SV Blau-Weiß Bochum: Das Frauenteam gewann das letzte Spiel vor der Winterpause auswärts beim SSV Esslingen 11:7. Die Männer warten weiter auf ihren ersten Bundesliga-Sieg, in ihren nächsten Spielen wollen sie um jeden Preis punkten.

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Gegen den Düsseldorfer SV 1898 hatten die Bochumer eigentlich das Ziel, endlich zu gewinnen, mussten sich am Ende aber 11:8 geschlagen geben. „Es ist enttäuschend, dass wir die Ziele, die wir uns für das Spiel vorgenommen haben, nicht erreichen konnten. In einem Spiel, welches sehr lange ausgeglichen verlief, machten am Ende Kleinigkeiten den Unterschied“, sagt Bochums Sirke Dorn.

Bochumer Wasserballer haben noch je ein Spiel in Liga und Pokal

Evangelos Charachles, Trainer des SV BW Bochum.
Evangelos Charachles, Trainer des SV BW Bochum. © FUNKE Foto Services | Jonas Richter

Vor der Winterpause stehen noch zwei Spiele für die Bochumer an: In der Bundesliga haben die Bochumer nach drei Auswärtsspielen in Folge endlich wieder ein Heimspiel, die SG Stadtwerke München ist der nächste Gast in Bochum (Sa., 9. Dezember, 16 Uhr). Danach spielen die Bochumer noch im DSV-Pokal gegen den Post-SV Nürnberg (Sa., 16. Dezember, 20 Uhr). „Wir haben ein großes Problem, Auswärtsspiele zu spielen. Wir gucken jetzt auf unser nächstes Spiel, endlich zu Hause. Wir wollen 2023 mit zwei Siegen abschließen“, sagt Bochums Trainer Evangelos Charachles.

Besser machten es das Bochumer Frauen-Team, das nach dem verlorenen Derby gegen den SV Bayer Uerdingen (7:10) wieder erfolgreich war: Im Spiel gegen den SSV Esslingen konnten sie sich aus ihrem Tief befreien und gewannen 11:7. „Wir haben die Zeit nach dem letzten Spiel genutzt, um an unseren Fehlern zu arbeiten. Heute konnten wir das abrufen und dadurch punkten“, sagt Bochums Nummer sechs Finja Clausmeyer.

Frauen gehen mit einem Sieg in die Pause

Torhüterin Felicitas Guse wurde zur Spielerin des Spieltags ernannt. Zwei weitere Spielerinnen stachen heraus: „Viviane Hohenstein war sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung immer präsent. Wie in jedem Spiel war Jana Stüwe Dreh- und Angelpunkt für alle Offensivaktionen“, sagt Bochums Wasserballwart Frank Lerner.

Jetzt gehen die Wasserballerinnen in ihre Winterpause. In ihrem ersten Spiel nach der Pause im Februar treffen die Bochumerinnen direkt wieder auf Esslingen (Sa., 17. Februar, 16 Uhr). Torschützin Clausmeyer blickt froh voraus: „Der Sieg war sehr wichtig für uns, um positiv in die wohlverdiente Winterpause und gestärkt und motiviert in die Rückrunde zu starten, um unser Ziel für diese Saison zu verwirklichen.“

SSV Esslingen - SV Blau-Weiß Bochum 7:11 (Viertel: 1:2, 1:2, 2:2, 3:5)

Bochum: Guse, Kochannek, Hohenstein (3), Khmil (1), Schulz, Clausmeyer (1), Babak, Tzenov, Elsbecker, Dimitrova (4), Stüwe (2), Hildebrand, Ernst

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Düsseldorfer SC 1898 - SV Blau-Weiß Bochum 11:8 (Viertel: 3:2, 3:4, 4:1, 1:1)

Bochum: Szöke, Ondraska (1), Roncevic (3), Dorn (1), Levin (1), Diakon, Guth, Bongartz, Hiltrop, Blase, Hess (2), Mukha