Osnabrück. Das 61:86 gegen Osnabrück muss im Training aufgearbeitet werden – die Enttäuschung übers Abrutschen bei den Bochumer Basketballerinnen ist groß.

Es ist nichts anderes als Ratlosigkeit, die gerade bei den VfL Viactiv Astro Ladies um sich greift. Drei Spiele in Folge gingen nun verloren, an einen Spitzenplatz war in den vergangenen Wochen nicht zu denken. Zu sehr schwankte die Leistung der Bochumer Zweitliga-Basketballerinnen.

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Waren es in der Vorwoche gegen die BG 89 Avides Hurricanes immerhin noch drei gute Viertel, blieb dem Team von Trainer Michael Minnerop beim BBC Osnabrück noch nicht einmal das. So ist das kommende Duell gegen die ChemCats Chemnitz (3. Dezember, 13 Uhr, Rundsporthalle) nur noch ein Mittelfeldduell mit keinem klaren Favoriten.

Astro Ladies Bochum suchen nach den Gründen

Denn durch die 61:86-Niederlage in Osnabrück sind die Astro Ladies auf den sechsten Platz zurückgefallen. „Wir haben da nichts von der Leistung gesehen, die wir eigentlich bringen können“, meint VfL-Pressesprecher Luke Köhler.

„Es war augenscheinlich nicht unser bestes Spiel in dieser Saison.“ Eine Erklärung für den Einbruch gibt es derzeit noch nicht. „Das wird alles im Training unter der Woche aufgearbeitet“, sagt er.

Nur wenige gute Phasen

Es gab nur vereinzelte Phasen, in denen die Bochumerinnen ihre Leistung auf das Parkett bringen konnten. „Wir alle sind enttäuscht, aber es herrscht keine schlechte Stimmung“, erklärt Köhler. „So etwas passiert, es ist nun mal Profi-Sport.“ Die Bedenken, die Minnerop vor der Saison geäußert hatte, dass nach der Fabel-Vorsaison nicht gleich noch eine Schüppe draufgelegt werden kann, scheinen sich zu bewahrheiten.

Gegen Chemnitz dürften die Astro Ladies allerdings alles dafür tun, dass die Negativ-Erlebnisse der vergangenen Wochen keine Fortsetzung finden.

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Astro Ladies: Groll (3/1), Asuamah-Kofoh (6/2), Scheller, E. Morsbach (2), Filewich (14), Birtner (3/1), Martin (8/1), Kullik (7/1), Tews (14/1), Barroso-Perez (4)