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Kroatiens WM-Star Rakitic: "Lag Dienstag mit Fieber im Bett"

Ivan Rakitic steht mit Kroatien im WM-Finale.

Ivan Rakitic steht mit Kroatien im WM-Finale.

Moskau  Ivan Rakitic zieht mit Kroatien ins WM-Finale ein. Dabei war der Ex-Schalker vor der Partie angeschlagen. Die Stimmen zum Spiel.

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Kroatien steht zum ersten Mal in seiner Fußballgeschichte im Finale der Weltmeisterschaft. Durch einen 2:1-Erfolg nach Verlängerung gegen England zog das Team von Trainer Zlatko Dalic ins Endspiel ein. Dort treffen die Kroaten am Sonntag ab 17 Uhr auf Frankreich. Im Halbfinale ging England durch Kieran Trippier in Führung, dann konnte das Team vom Balkan dank Tore von Ivan Perisic und Mario Mandzukic die Partie drehen.

WM-Finale: Was man über die Kroaten wissen muss

Kroatien steht im WM-Finale.
Kroatien (1)

Die Stimmen der Kroaten zum Erfolg in Moskau:

Ivan Rakitic (Profi des FC Barcelona im SRF): "Dieses Spiel hat die Moral dieser Mannschaft aufgezeigt, es ist einfach unglaublich. England begann extrem stark und ging früh in Führung. Wir waren danach überlegen und es war in der zweiten Halbzeit nur eine Frage der Zeit, bis das Tor kommt. Am Ende warteten sie nur noch aufs Elfmeterschießen. In knapp zehn Tagen dreimal in die Verlängerung zu gehen und jedesmal zu gewinnen, das ist unglaublich."

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Rakitic (zu seiner persönlichen Verfassung): "Gestern hatte ich noch 39 Grad Fieber, lag den ganzen Tag im Bett. Das ist der Wahnsinn. Ich befürchtete bereits, dass es nicht reichen würde. Aber ich und meine Teamkollegen nahmen alle Kraft zusammen, am Ende waren wir körperlich sogar überlegen. Im Final müssen wir uns noch einmal von der Euphorie tragen lassen. Wir wollen jetzt einfach weitermachen, es weiter genießen und am Ende auch den Pokal mit nach Hause nehmen."

Zlatko Dalic (Trainer der Kroaten zum Endspiel): "Wir sehen das Spiel gegen Frankreich nicht als Revanche für 1998. Wir wollen das beste Spiel im Turnier im Endspiel zeigen. Wir hatten große Unterstützung durch die Fans, ich muss mich bedanken."

Dalic (zur körperlichen Verfassung seiner Mannschaft): "Es gibt keine Entschuldigungen. Wir müssen spielen, als wäre es das erste Spiel im Turnier."

Ivan Perisic (Profi von Inter Mailand): "Mein Tor fiel zu einem Schlüsselmoment. Es ist nicht wichtig, wer trifft, sondern wichtig ist nur, dass Kroatien gewinnt." (ddh mit sid)

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