Fußball

Wegen Europacup: DFL verlegt Frankfurt-Mainz am 33. Spieltag

Trainer Adi Hütter von Eintracht Frankfurt.

Trainer Adi Hütter von Eintracht Frankfurt.

Foto: dpa

Frankfurt.  Am vorletzten Bundesliga-Spieltag finden alle Partien normalerweise parallel statt. Nun gibt es eine Ausnahme - beim Spiel Frankfurt gegen Mainz.

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Der Einzug von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt ins Halbfinale der Europa League hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) zu einer Ausnahme von der Ansetzungs-Regel an den letzten beiden Spieltagen veranlasst. Das Rhein-Main-Derby des Pokalsiegers gegen den FSV Mainz 05 am vorletzten Spieltag wird von Samstag (11. Mai) auf Sonntag (12. Mai) verlegt. Anpfiff ist um 18 Uhr.

Eintracht soll sich nach dem Rückspiel beim FC Chelsea regenerieren

Normalerweise schreibt die DFL-Spielordnung vor, dass die "beiden letzten Spieltage der Bundesliga und der 2. Liga in jeder Spielklasse gleichzeitig" anzusetzen sind. Diese Regel soll möglichen Wettbewerbsverzerrungen vorbeugen. Gleichzeitig sieht die Spielordnung auch Ausnahmen vor: "Bei Teilnahme eines Klubs an einem internationalen Wettbewerb kann von dieser Regelung abgewichen werden."

Der Ausnahmefall ist nun eingetreten, um der Eintracht mehr als einen Tag Regeneration nach dem Rückspiel beim FC Chelsea (9. Mai) zu gönnen. Bereits bei der Veröffentlichung der Ansetzungen im März hatte die DFL darauf hingewiesen, dass sie sich diese Möglichkeit offen lässt.

Die Frankfurter Konkurrenten im Kampf um die Teilnahme an der Champions League sind nicht verärgert. "In anderen Ländern sind derartige Terminanpassungen schon lang gang und gäbe. Ich begrüße diese Entscheidung und finde sie gut – gut im Sinne des deutschen Fußballs", sagt Alexander Rosen von 1899 Hoffenheim. (sid/fs)

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