Kommentar

VfL verspielt zwei Siege: Ein Faustschlag in die Magengrube

Ein Kommentar von Michael Eckardt

Ein Kommentar von Michael Eckardt

Foto: WAZ

Bochum.   Der VfL Bochum hat innerhalb von fünf Tagen zweimal einen Zwei-Tore-Vorsprung verspielt. Es fehlt an Klasse in der Breite. Ein Kommentar.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Rang drei wäre es gewesen für den VfL Bochum vor dem Montagspiel des HSV gegen den 1. FC Köln, hätten die Bochumer nicht innerhalb von fünf Tagen zweimal einen Zwei-Tore-Vorsprung verspielt. Das 2:2 von Fürth, unter anderen Umständen ein akzeptables Ergebnis, wirkt deshalb wie ein Faustschlag in die Magengrube.

Was ist los mit dieser Mannschaft, die richtig prima Fußball spielen kann, aber zu flattern beginnt, sobald der Gegner die Ärmel aufkrempelt und marschiert?

Zu hundert Prozent gegen den Ball arbeiten

Mangelnde Erfahrung darf man dieser Ansammlung von „alten Hasen“ sicher nicht unterstellen. Aber vielleicht fehlt es doch ein wenig an Klasse in der Breite. Regensburgs Trainer Achim Beierlorzer attestierte Anfang der Woche beispielsweise Danilo Soares Erstliga-Qualität. Muss man ihn ersetzen, ändert sich das komplette Spiel. Ballbehauptung, Ballsicherheit, Spieleröffnung - der Brasilianer ist in all’ diesen Punkten ein enorm wichtiger Baustein.

Als Entschuldigung für die übrigen Spieler taugt das indes nicht. Alle sind gefordert, zu hundert Prozent gegen den Ball zu arbeiten, ohne dabei den Kopf zu verlieren. Nur so kommt man nach oben.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (3) Kommentar schreiben