Revierderby

VfL-Trainer Dutt: „Wir müssen unbedingt gewinnen“

Trainer Robin Dutt vom VfL Bochum

Foto: firo

Trainer Robin Dutt vom VfL Bochum

Bochum.  Trainer Robin Dutt lobt die Trainingsleistung - und fordert Punkte von seinem VfL Bochum. Am Samstag im Revierduell beim MSV Duisburg.

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Vergleichsweise saftiges Grün trotz der Trockenheit, eine rötlich schimmernde Tartanbahn drumherum, etliche Zuschauer, und mittendrin die Spieler des VfL Bochum. Der Zweitligist weihte am Mittwochnachmittag, wenn man so will, nach monatelanger Bauzeit den rundumerneuerten Leichtathletik-Platz am Stadion ein, zu dem jetzt auch eine Beleuchtungsanlage gehört. Erstmals trainierten die Profis dort, wo unter anderem auch die Frauen des Vereins ihre Meisterschaftsspiele austragen.

Was Trainer Robin Dutt sah, wird ihm wieder einmal gefallen haben. Wie schon am Vortag, als seine Zweitliga-Spieler bei 38 Grad im Schatten unter der Glut-Sonne rackerten. Ja, die Trainingseinstellung, die Trainingsleistung seien top, antwortet Dutt auf die entsprechende Frage.

VfL Bochum hat fast alle Mann an Bord

Richtig glücklich aber wirkt er dabei nicht. Denn, das schiebt der Trainer unmittelbar und in klarer Diktion hinterher: „Dafür gibt es keine Punkte.“ Am Samstag, in Duisburg, „wollen und müssen wir unbedingt gewinnen.“ Erst Recht, weil es ein Derby ist mit einer „hohen Bedeutung für unsere Fans“.

Der MSV ist ebenfalls mit einer Niederlage gestartet, mit einem 0:1 in Dresden. „Duisburg hat eine tolle letzte Saison gespielt und steht jetzt genauso unter Druck wie wir“, stellt Dutt fest. Personell kann er dabei fast aus dem Vollen schöpfen. Definitiv fehlen werden wie gehabt Jannik Bandowski, Thomas Eisfeld und der dritte Torwart Florian Kraft. Bei Sebastian Maier wartet Dutt noch eine „letzte Chance“ ab, an diesem Donnerstag könnte es der Spielgestalter noch einmal probieren. Am Mittwoch trainierte er weiterhin nur individuell.

Mehrere Optionen für VfL-Trainer Robin Dutt

Fällt Maier erneut aus, hat Dutt mehrere Optionen. Gegen Köln überzeugte Milos Pantovic im offensiven Zentrum. Für die Spieler gibt es keine Freibriefe. Aus gutem Grund. Denn Robin Dutt hat tatsächlich die Qual der Wahl: „Leider oder zum Glück“, sagt er. „Es geht nicht nur um die Startelf, sondern auch um den Kader.“

Mindestens drei Spieler waren vor dem Köln-Spiel gedanklich mal in der Startelf, mal im Kader, mal auf der Tribüne, verrät Dutt. Da die Balance auf der Sechs-Personen-Bank stimmen muss zwischen Abwehr-, Mittelfeld- und Angriffsspielern, kann es extreme Härtefälle geben. Wie Tom Weilandt, der gegen Köln nicht im Aufgebot stand, der aber „jederzeit auch in der Startelf stehen könnte“, so Dutt.

Ob er dem gleichen Team vertraut wie beim 0:2 gegen Köln zu Beginn? Abwegig ist dieser Gedanke nicht, denn vor allem in der ersten Halbzeit zeigte der VfL eine starke Leistung – abgesehen vom Abschluss.

Bunt durchmischen wird Dutt sein Team auf keinen Fall. Es könnte aber sein, sagt der Trainer, dass es in dieser Saison häufiger Wechsel gebe „auf ein, zwei oder drei Positionen“.

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