Einzelkritik

VfL-Spieler Losilla überragt in Halbzeit eins - Note 1,5

Anthony Losilla gegen Kiels Torhüter Kronholm.

Anthony Losilla gegen Kiels Torhüter Kronholm.

Foto: Udo Kreikenbohm

Bochum.  Der VfL Bochum hat in der zweiten Bundesliga vor 14.939 Zuschauern 1:1 (1:0) gegen Holstein Kiel gespielt. Die VfL-Spieler in der Einzelkritik.

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Manuel Riemann: Seine Hauptaufgabe an diesem Nachmittag bestand darin, die Mitspieler zu coachen und Anweisungen zu geben. Beim Gegentor machtlos. Note: 3,5

Stefano Celozzi: Der Ausgleich ging auf sein Konto. Verlor am Mittelkreis den Zweikampf und kam nicht mehr hinterher. Bis dahin eigentlich ein solider und beherzter Auftritt des Kapitäns. Note: 3,5

Patrick Fabian: Erstickte im Verbund mit Hoogland nahezu jeden Kieler Angriff noch in der Entsteh ung. Wurde seiner Rolle als Führungsspieler gerecht. Doch beim Gegentreffer stimmte auch bei ihm die Staffelung in der Verteidigung nicht. Note: 2,5

Tim Hoogland: Hoogland verteidigte mit viel Herz und Leidenschaft, warf sich in jeden Zweikampf. Eine Ausnahme: Vor dem 1:1 durch Marvin Ducksch war er zu weit aufgerückt und nicht nah genug am Mann - das wurde eiskalt bestraft. Note: 3

Danilo Soares: Er traut sich noch immer viel zu wenig nach vorne. Könnte die linke offensive Seite mit seinem Tempo sicherlich beleben. Hatte Glück, dass sein Katastrophen-Pass kurz vor Schluss nicht bestraft wurde. Note: 3,5

Vitaly Janelt: Rutschte für den verletzten Tesche und den erkrankten Eisfeld in die Startelf. Agierte mit Licht aber auch viel Schatten. War oft einen Schritt zu spät. Note: 4

Anthony Losilla: Spielte in der ersten Halbzeit überragend und bereitete den 1:0-Führungstreffer mustergültig vor. Hatte nach der Pause die dicke Gelegenheit zum 2:0. Holte sich im Anschluss unnötig die fünfte Gelbe Karte ab und fehlt in Sandhausen. Note: 1,5

Robbie Kruse: Er kann eine echte Waffe sein - das ist jedem klar. Und genau das blitzte vor allem in Halbzeit eins immer wieder auf. Im zweiten Abschnitt tauchte Kruse aber etwas unter - ohne den entscheidenden Willen vor dem Tor. Note: 3

Kevin Stöger: Versetzte das Bochumer Ruhrstadion mit seinem Treffer zum 1:0 in Ekstase. Zog im offensiven Mittelfeld wie gewohnt die Fäden. Knallte in der 77. einen indirekten Freistoß fast ins Tor. Note: 2,5

Sidney Sam: Sein Laufpensum war auch an diesem Nachmittag wieder enorm. Das spricht für seine Fitness. Doch in den entscheidenden Momenten agierte er erneut eher unglücklich. Er benötigt ein Erfolgserlebnis. Note: 3,5

Lukas Hinterseer: Mit vielen guten Laufwegen und Pässen im ersten Durchgang. Danach waren die Bochumer insgesamt zu passiv - und Hinterseer war kaum noch zu sehen. Note: 3,5

Jan Gyamerah, ab 72. für Celozzi: Ersetzte den Unglücksraben und war oft in der gegnerischen Hälfte unterwegs.

Janni Serra, ab 80. für Hinterseer: Sollte offensiv noch einmal für Impulse sorgen - das missglückte.

Selim Gündüz, ab 90. für Sam: Kam für die Nachspielzeit als letzte Option für die drei Punkte.

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