Corona-Krise

VfL-Profis verzichten bis Ende Juni auf Teil ihres Gehalts

Wird sich der Aktion anschließen: VfL-Geschäftsführer Sebastian Schindzielorz.

Wird sich der Aktion anschließen: VfL-Geschäftsführer Sebastian Schindzielorz.

Foto: Udo Kreikenbohm/ Funke Foto Services

Bochum  Mannschaft und Trainerteam des Bochumer Zweitligisten wollen sich in der Krise solidarisch zeigen. Auch die Geschäftsführung beteiligt sich.

Auch der Fußball-Zweitligist VfL Bochum zieht Konsequenzen aus der Corona-Krise: Die Profis und das Trainerteam haben angesichts der zu erwartenden finanziellen Einbußen sich dazu entschlossen, bis zum 30. Juni auf einen Teil ihres Gehalts zu verzichten. Das teilte der VfL am Dienstag mit.

„Die Spieler und Trainer sind auf uns zugekommen und haben erklärt, dass sie sich solidarisch zeigen und freiwillig ihren Beitrag dazu leisten wollen, um den VfL in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen“, sagt Sebastian Schindzielorz, VfL-Geschäftsführer Sport. „Dieses Angebot vom Team freut uns sehr, schließlich hat man im ganzen Stadtgebiet von Bochum schon in der vergangenen Woche gesehen und gehört, was Solidarität bedeutet." Unter anderem hatten die Bürger die Grönemeyer-Hymne "Bochum" gesungen. Parallel dazu lief das Stück im VfL-Stadion.

Geschäftsführung schließt sich an

Schindzielorz weiter: "Selbstverständlich wird sich auch die Geschäftsführung dieser Aktion anschließen und ihren Teil dazu beitragen, dem VfL finanziell zu helfen. Es ist eine Ausnahmesituation, in der wir uns befinden, und da sind außergewöhnliche, verantwortungsvolle Maßnahmen jeder Art herzlich willkommen und zu begrüßen.“

Zuvor hatten auch die Profis von Schalke 04 ihren Willen zum Gehaltsverzicht signalisiert. Der BVB hat ebenfalls einen Plan mit seinen Profis erarbeitet. (lo)

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