Jugendfußball - Nachgefragt

U16 des VfL: Der Trainer will die Defensive stabilisieren

Simon Schuchert, Trainer der U16 des VfL Bochum.

Simon Schuchert, Trainer der U16 des VfL Bochum.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Bochum.  Seit Februar hatte die U16 des VfL kein Ligaspiel mehr verloren. Nun gab es zu Beginn der U17-Westfalenliga zwei Niederlagen und zwei Siege.

Bei der U16 des VfL Bochum ist eine Serie gerissen. Seit Februar hatte das Team kein Ligaspiel mehr verloren, nun gab es zu Beginn der U17-Westfalenliga zwei Niederlagen und zwei Siege. Im Interview erzählt Trainer Simon Schuchert vor dem Derby gegen den BVB (So., 11 Uhr, Hiltroper Straße), wie die B-II-Junioren des VfL drauf sind.

Wie ist der Saisonstart einzuordnen?
Bisher haben wir viel gesehen: was in uns steckt und was wir besser machen müssen. Wir sind mit einem Sieg gegen Verl souverän gestartet. Gegen Schalke haben wir eine überragende erste Halbzeit gespielt, waren stärker als letzte Saison, das Ergebnis war aber schwach wie nie. Das muss man dementsprechend einordnen. Gegen Marl-Hüls haben wir erstmals die richtige Einstellung vermissen lassen und trotzdem gewonnen. Und Paderborn ist für mich der Top-Favorit der Liga. Da haben wir ein gutes Spiel gemacht, doch es hat nicht für drei Punkte gereicht.


Die Mannschaft hat lange nicht mehr verloren. Wie ist sie mit den Niederlagen umgegangen?
Nach dem Spiel gegen Schalke mussten wir die Wunden lecken und die Jungs aufbauen. Auch nach Paderborn saß der Stachel tief, wir hatten viel investiert. Ich spüre bei der Mannschaft eine große Unzufriedenheit wegen der Ergebnisse. Das ist auch gut so, wir wollen hart daran arbeiten, uns zu verbessern.


Woran muss das Team arbeiten?
Spielerisch gehören wir zu den besten Teams, aber in der U17-Westfalenliga wird ein anderer Fußball als in der U15-Regionalliga gespielt, viel körperlicher. Wir müssen die Defensive stabilisieren, haben zu viele Gegentore kassiert, vor allem nach Standards. Da spielt für uns als Jungjahrgang auch die Körperlichkeit eine Rolle. Aber das ist ein Prozess, wir werden an den Aufgaben wachsen.


Als nächstes kommt der BVB. Wie wollen Sie das Spiel angehen?
Wir spielen zu Hause, da haben wir bis jetzt alles gewonnen. Das macht uns selbstbewusst. Wir wissen, dass Dortmund nach der Niederlage gegen uns im Pokal motiviert sein wird, aber das sind wir auch. Wir wollen unser Spiel durchziehen und die drei Punkte hier behalten.

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