VfL-Kommentar

Trifft Hinterseer nicht, dann hat der VfL Bochum ein Problem

Ging leer aus: Torjäger Lukas Hinterseer vom VfL Bochum.

Foto: firo

Ging leer aus: Torjäger Lukas Hinterseer vom VfL Bochum.

Bochum.  Der VfL Bochum schüttelte den Zweitliga-Favoriten Köln in der ersten Hälfte ordentlich durch, schlug sich dann aber selbst. Ein Kommentar.

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Das Ergebnis ist unbefriedigend und enttäuschend, die Leistung aber kann sich sehen lassen. Angstfrei und couragiert hat der VfL Bochum das Kräftemessen mit dem 1. FC Köln, dem Topfavoriten der 2. Bundesliga, begonnen. Die Rheinländer, denen Spiegel online nicht nur den ungefährdeten Aufstieg, sondern auch eine neue Rekordpunktzahl für die 2. Bundesliga prophezeit hat, wurden zumindest in der ersten Hälfte ordentlich durchgeschüttelt. Das macht Mut für die kommenden Spiele.

VfL Bochum schlug sich am Ende praktisch selbst

Dass sich die Bochumer am Ende praktisch selbst geschlagen haben, gibt allerdings auch zu denken. Denn man muss kein Aufstiegskandidat sein, um derartige Fehler nutzen zu können. Und man muss auch nicht unbedingt zur Zweitliga-Elite gehören, um von der nicht behobenen Abschlussschwäche zu profitieren. Im Kern stellt sich das, etwas vereinfacht, so dar: Trifft Lukas Hinterseer nicht, dann hat der VfL ein massives Problem.

Eine gute Spieleröffnung ist nur etwas wert, wenn konsequent der Abschluss gesucht wird - von allen Seiten, aus allen Positionen und von möglichst vielen Spielern. Wer das nicht leisten kann, ist sehr leicht auszurechnen.

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