VfL Bochum

So reagiert VfL-Boss Villis auf den Personal-Schock

Hans-Peter Villis ist der Aufsichtsrats-Vorsitzende des VfL Bochum.

Hans-Peter Villis ist der Aufsichtsrats-Vorsitzende des VfL Bochum.

Foto: Udo Kreikenbohm / FUNKE Foto Services

Bochum.  Der Finanzvorstand geht, zwei Aufsichtsräte treten zurück: Beim VfL Bochum kracht es. Wir haben mit Aufsichtsratsboss Hans-Peter Villis geredet.

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Paukenschlag beim VfL Bochum kurz vor dem Weihnachtsfest: Spätestens im Sommer 2018 geht Finanzvorstand Wilken Engelbracht - zwei Aufsichtsräte sind schon weg. Frank Goosen und Matthias Knälmann legten ihr Mandat mit sofortiger Wirkung nieder. "Wir machen jetzt einen Cut und bereiten uns im Trainingslager auf den Rest der Saison vor", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Peter Villis im Gespräch mit dieser Redaktion am Freitagabend.

Goosen und Knälmann begründeten ihren Rücktritt mit unterschiedlichen Vorstellungen über die Zusammenarbeit innerhalb des Aufsichtsrats. Dazu sagt Villis: "Wir bedauern das sehr, aber es sind noch sechs an Bord." Engelbracht, so betont Villis, möchte den VfL auf eigenen Wunsch verlassen. Engelbracht hatte die Ausgliederung der Profiabteilung, die im Oktober von den Mitgliedern beschlossen wurde, federführend begleitet. Im Gespräch mit dieser Redaktion will Villis aber nicht, dass die Ausgliederung nur Engelbracht zugeschrieben wird. "Der VfL ist nicht eine Einzelperson. Er war bei der Ausgliederung Projektleiter, aber es war eine Mannschaftsleistung", so Villis. (aer/ecki)

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