VfL Bochum

So läuft es für die Leihspieler des VfL Bochum

Ulrich Bapoh (M.) trägt mit Tom Baack vom VfL Bochum einen Wasserkasten. 

Ulrich Bapoh (M.) trägt mit Tom Baack vom VfL Bochum einen Wasserkasten. 

Foto: Christof Koepsel / Funke Foto Services

Bochum.  Ulrich Bapoh, Simon Lorenz und Evangelos Pavlidis spielen auf Leihbasis bei anderen Klubs. Wie läuft es für das Trio des VfL? Ein Überblick!

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Sportvorstand Sebastian Schindzielorz mag bezüglich der Leihspieler des VfL Bochum noch keine Prognose abgeben. Auf die Frage, ob und wie der VfL mit Ulrich Bapoh, Simon Lorenz und Evangelos Pavlidis plant, erklärte der Ex-Profi dieser Redaktion: „Wir stehen zwar im Austausch mit ihnen, aber für eine konkrete Antwort darauf ist es jetzt noch zu früh. In diesen Fällen haben wir noch keine Entscheidung getroffen.“

Maßgeblich für die Entscheidung des VfL-Funktionärs wird natürlich sein, wie sich das Trio in der Fremde entwickelt hat. Wir verschaffen einen kurzen Überblick darüber, wie es bei den ausgeliehenen VfL-Profis läuft.

Ulrich Bapoh (19, FC Twente Enschede):

Für den Deutsch-Kameruner hätte der Auftakt beim niederländischen Zweitligisten nicht besser laufen können. Gleich im ersten Spiel gegen Sparta Rotterdam (2:1) traf der bullige Außenspieler und auch zum 3:1-Sieg gegen Roda Kerkrade steuerte er einen Treffer bei. Zuletzt stand Bapoh wegen einer Verletzung nicht im Kader, mit Beginn der Vorbereitung konnte er wieder mit der Mannschaft trainieren.

Evangelos Pavlidis (20, Borussia Dortmund II):

Der Grieche hat das vergangene Jahr bei der zweiten Mannschaft von Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund verbracht. In dieser Saison läuft bereits die zweite Leihe. Für Pavlidis ist der Aufenthalt in der Bochumer Nachbarstadt ein durchwachsenes Erlebnis. 15 Spiele absolvierte er für den BVB II in der Regionalliga West, davon allerdings nur sechs über die volle Distanz von 90 Minuten. Zudem blieb der Mittelstürmer den Beweis der Treffsicherheit schuldig. Lediglich zwei Tore gelangen ihm – beide beim 3:1 gegen Wattenscheid 09.

Simon Lorenz (21, 1860 München):

Zu Saisonbeginn saß er auf der Bank, nutzte dann die Chance, als sich Jan Mauersberger verletzte, um sich zu beweisen. Seitdem ist er beim Drittligisten 1860 München unverzichtbar. Vom zweiten bis zum 20. Spieltag stand er in jedem Ligaspiel in der Startelf, erzielte drei Tore und entwickelte sich zu einem wesentlichen Bestandteil der Löwen. Trainer Daniel Bierofka würde den Innenverteidiger gern behalten. Beim VfL hingegen sah der Abwehrspieler, der mit den besten Empfehlungen von der TSG Hoffenheim kam, keinen Stich und blieb ohne Einsatz.

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