2. Fußball-Bundesliga

VfL Bochum: Sidney Sam und Robbie Kruse fehlen

Robbie Kruse ist mit leichten Knieproblemen nach Bochum zurückgekehrt. Er nahm am Dienstagnachmittag nicht am Mannschaftstraining teil.

Robbie Kruse ist mit leichten Knieproblemen nach Bochum zurückgekehrt. Er nahm am Dienstagnachmittag nicht am Mannschaftstraining teil.

Foto: Udo Kreikenbohm

Bochum.   Das Duo soll am Freitag ins Mannschaftstraining zurückkehren. 1000 Euro Geldstrafe wegen des Fehlverhaltens einiger VfL-Anhänger in Paderborn.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Er ist vom Kennenlerntreffen mit dem neuen Trainer der australischen Fußball-Nationalmannschaft, Graham Arnold, aus der Türkei zurück. Aber Robbie Kruse steht am Dienstagnachmittag nicht gemeinsam mit dem Zweitliga-Team des VfL Bochum auf dem Trainingsplatz. Der 29-Jährige hat sozusagen seinen eigenen Rasen – gemeinsam mit Fitnesstrainer Stefan Bienioßek – und absolviert eine individuelle Einheit.

Was ist passiert? „Er hat ein bisschen Probleme am Knie“, sagt VfL-Cheftrainer Robin Dutt und hofft, dass der Australier nach dem freien Donnerstag am Freitag ins Mannschaftstraining zurückkehren wird (13.30 Uhr). Das gilt auch für Sidney Sam, den die Bochumer am Dienstagnachmittag „ganz bewusst rausgenommen haben“, wie Robin Dutt sagt. Der 30-Jährige, der am Vormittag noch bei der Mannschaft war, hat also einen halben freien Tag bekommen.

Robin Dutt: „Ich weiß, was auf uns zukommt“

Den ganzen freien Tag könnte Robin Dutt nutzen, um sich noch ein bisschen mit dem FC Ingolstadt zu beschäftigen, der am Sonntag (16. September, 13.30 Uhr) zum fünften Saisonspiel der 2. Fußball-Bundesliga im Ruhrstadion zu Gast sein wird. Die meiste Arbeit hat der 53-jährige VfL-Trainer allerdings längst erledigt. „Ich habe so viel gesehen. Ich weiß, was auf uns zukommt“, sagt Robin Dutt und erklärt, dass es nun darum gehe, aus dem Gesehenen ein paar Sequenzen zu sortieren und für die Mannschaftssitzung am Sonntag vorzubereiten.

Schaden könnte es dem Tabellensechsten vielleicht auch nicht, wenn er gegen den Tabellenzwölften aus Oberbayern etwas mehr Qualität in seine Torabschlüsse bekäme als am Dienstagnachmittag. Als Robbie Kruse und Stefan Bienioßek längst schon wieder im Kabinentrakt verschwunden sind, endet das Abschlussspielchen auf dem halben Feld unentschieden.

Heiko Butscher: „Ata, es ist kalt!“

Als Robin Dutt die Partie abpfeift, schaut Co-Trainer Heiko Butscher nach oben, schmunzelt und flachst: „Ata, es ist kalt!“ Michael Lameck schmunzelt auch und fragt, obwohl er die Lösung ja kennt: „Wie ist das Spiel ausgegangen?“ Die Antwort: „0:0.“ Da macht Ata Lameck noch zwei Schritte nach vorne und sagt: „Aber Butsche, ich habe schon gesagt: lieber heute kein Tor, dafür aber am Sonntag.“

Das vergangene Spiel in der 2. Bundesliga, das 2:2 am 31. August beim SC Paderborn 07, hat dem Verein übrigens eine 1000-Euro-Strafe eingebracht. Das DFB-Sportgericht fällte dieses Urteil nach dem Fehlverhalten einiger Zuschauer im VfL-Block.

Daraufhin hatte Schiedsrichter Florian Badstübner aus Windsbach in seinem Bericht Folgendes vermerkt: „In der 79. und 90. Spielminute wurde eine Lautsprecherdurchsage veranlasst, weil Bochumer Fans Gegenstände auf den Platz geworfen haben. Dies hatte keine Auswirkungen auf das Spiel.“ Gewertet wurde dies als unsportliches Verhalten der Bochumer Anhänger. Der VfL hat dem Urteil zugestimmt, das somit rechtskräftig ist.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (3) Kommentar schreiben