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Preußen Münster will Duo des VfL Bochum verpflichten

Nico Rieble (blaues Trikot) könnte im Winter zu Preußen Münster wechseln.

Foto: Hendrik Steimann

Nico Rieble (blaues Trikot) könnte im Winter zu Preußen Münster wechseln. Foto: Hendrik Steimann

Preußen Münster befindet sich in der Dritten Liga im Abstiegskampf. Zwei Spieler des VfL Bochum sollen mithelfen, den Klassenerhalt zu schaffen.

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Der SC Preußen Münster ist am Wochenende wieder gefragt: Der Rückrundenauftakt in der 3. Liga steht auf dem Programm. Es könnte gut sein, dass sich bis dahin der SCP-Kader noch vergrößert.

Aktuell hat Trainer Marco Antwerpen, der in der Winterpause vom Regionalliga-West-Spitzenreiter FC Viktoria Köln zu den Adlerträgern wechselte, 19 Feldspieler plus drei Torhüter zur Verfügung. "Das ist ein sehr kleiner Kader. Ein bis zwei Verstärkungen würden uns guttun", sagt der Fußballlehrer.

Kein Einsatz in dieser Saison

Es könnte gut sein, dass der 46-Jährige schon in den nächsten Tagen neue Spieler dazubekommt. Wie unsere Redaktion erfuhr, soll der abstiegsbedrohte Drittligist - Münster steht nur einen Punkt über dem Strich - nämlich an zwei Talenten des VfL Bochum interessiert sein. Vangelis Pavlidis und Nico Rieble sind im Visier der Preußen. "Das sind zwei interessante Spieler, die ich kenne. Aber aktuell ist es so, dass wir kein grünes Licht von unserem Aufsichtsrat erhalten haben. Wir müssen abwarten, was da passiert", bestätigt Antwerpen das Interesse. Weder Stürmer Pavlidis noch Linksverteidiger Rieble kamen in der abgelaufenen Hinrunde in der 2. Bundesliga für den VfL zum Einsatz.

Derweil dementiert Antwerpen ein Gerücht, das besagt, dass Münster an Bochums Alexander Merkel dran sein soll: "Da ist überhaupt nichts dran. So ein Spieler ist nicht die Kragenweite des SC Preußen Münster!"

Antwerpen fühlt sich in Münster wie Zuhause

Antwerpen, der am 12. Dezember 2017 offiziell als Nachfolger von Benno Möhlmann vorgestellt wurde, fühlt sich bei den Preußen pudelwohl. "Ich war hier lange als Spieler aktiv und fühle mich wie Zuhause. Ich kenne den Zeugwart, den Physiotherapeuten, meinen Co-Trainer Kurtulus Öztürk habe ich ja mitgebracht, unseren Sportdirektor Malte Metzelder kenne ich aus gemeinsamen Ahlener Zeiten, deshalb habe ich mich hier auch nach sehr wenigen Tagen sofort zurechtgefunden Ich freue mich, dass ich hier bin", erzählt Antwerpen.

In den letzten Testspielen bewiesen die Preußen, dass mit ihnen in der Rückrunde zu rechnen ist. Der Klassenerhalt sollte machbar sein. Ein 2:2 gegen Bayer Leverkusen und das 4:0 bei der Generalprobe gegen den KFC Uerdingen unterstrichen die gute Wintervorbereitung unter Antwerpen. Dieser hält sich aber in Sachen Versprechen in Richtung Klassenerhalt zurück: "Wir schauen nur von Spiel zu Spiel. Am Samstag steht die Begegnung beim SV Meppen auf dem Programm. Alles andere interessiert mich nicht."

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