VfL Bochum

Personalsorgen: Dutt vermisst eingespielte VfL-Achse

Bochums Cheftrainer Robin Dutt schlägt die Hände vor das Gesicht.

Bochums Cheftrainer Robin Dutt schlägt die Hände vor das Gesicht.

Bochum  Vor dem West-Duell gegen Armina Bielefeld (Freitag, 18.30 Uhr, Sky) plagen den VfL Bochum weiter große Personalsorgen. Trainer Robin Dutt lässt durchblicken, wie sehr er seine eingespielte Achse vermisst.

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Drei Spiele - ein Punkt. So lautet die ernüchternde Bilanz der englischen Woche des VfL Bochum. Zu wenig für die eigenen Ansprüche, weiß auch Offensivmann Tom Weilandt: „Das hat uns schon beschäftigt - ich musste oft daran denken.“ Jan Gyamerah wurde unter der Woche ebenfalls deutlich: „Absolut enttäuschend, es ist unfassbar, wie wir in Heidenheim zum Beispiel verloren haben.“ Ein Grund für das Bochumer Tief: große Personalsorgen. Anthony Losilla (Rotsperre), Maxim Leitsch (verletzt), Danilo Soares (verletzt), Thomas Eisfeld (Knie-OP) fehlen unter anderem im Derby gegen Arminia Bielefeld. In den vergangenen Spielen dieser Saison fielen immer wieder Leistungsträger aus: Robbie Kruse (Wade), Sidney Sam (Rotsperre). Die Liste könnte weitergeführt werden. Und genau das stellt VfL-Trainer Dutt vor ein großes Problem.

Der erfahrene Kölner hat als Trainer ein klares Credo: Kontinuität auf allen Personen führt zum Erfolg. Als er im vergangenen Jahr den VfL Bochum mitten im Abstiegskampf übernahm, stellte er auf Anhieb eine klare Hierarchie im Team her und setzte auf Eckpfeiler wie Tesche und Losilla im Mittelfeld, Sam und Kruse auf den Außenbahnen und Lukas Hinterseer im Sturm. Von Verletzungen blieb der VfL Bochum verschont - Dutt startete eine Serie, die beinahe mit dem Aufstieg belohnt worden wäre. Der ehemalige DFB-Funktionär freute sich über funktionierende Abläufe und eine eingespielte Achse. Diese bricht ihm in dieser Saison zu oft weg. Ein Grund dafür, warum der VfL die engen und ausgeglichenen Spiele, wie zum Beispiel zu Hause gegen Dresden und auswärts in Heidenheim am Ende doch verliert. Dutt denkt deswegen um.

Bochum will sich mehr am Gegner orientieren

„Beim Ingolstadt-Spiel hat jeder Spieler zum Selben Zeitpunkt gleich gedacht und gehandelt - das hat uns stark gemacht“, sagte Dutt auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen DSC Arminia Bielefeld: „Das geht aber nur in einer eingespielten Mannschaft.“ Durch die Personalsorgen sieht sich Dutt gezwungen, die Taktik mehr am Gegner auszurichten: „Wenn du Spiele nicht verlierst, dann schaust du nur auf dich. Wenn du nach drei Spielen aber nur einen Punkt holst, dann musst du bereit sein, auch auf den Gegner zu schauen.“ Sein Spieler Tom Weilandt hat für Bielefeld eine klare Vorgabe: „Wir müssen schnellstmöglich zusehen, dass alle Spieler wieder fit werden und dann müssen wir uns das Glück wieder erarbeiten. Davon bin ich überzeugt.“

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