VfL Bochum

Opposition schmiedet beim VfL Bochum ein breites Bündnis

Bochums Aufsichtsrats-Chef Hans-Peter Villis

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Bochums Aufsichtsrats-Chef Hans-Peter Villis Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Bochum.  Die Initiative "Rettet den VfL" fordert die Ablösung von Bochums Aufsichtsrats-Chef Villis. Wie es heißt, gibt es einen "satzungsfesten Antrag".

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Die Opposition schließt sich weiter zusammen. Hatte der Fanklub „blau-Weiße Brille“ vor ein paar Wochen mit einer Online-Petition seinen Unmut über die Vorgänge beim VfL Bochum kundgetan, so legte die Initiative „Rettet den VfL“ einen Gang zu und forderte eine außerordentliche Mitgliederversammlung und die Ablösung von Aufsichtsrats-Chef Hans-Peter Villis. Der suchte zwar nicht den Kontakt zur „Retter“-Initiative, wie vom VfL den Medien mitgeteilt wurde, sondern nur zur „blau-weißen Brille“, aber auch das offenbar erfolglos. Inzwischen gibt es einen neuen und wie es heißt, „satzungsfesten“ Antrag der „Retter“-Initiative, die sich neben der „blauweißen Brille“ inzwischen auch auf die „Faninitiative Bochum e.V“ stützen kann.

Ganz bitter dürfte für die Führung des VfL der offene Brief des Fanklubs „unser VfL.de“ sein, in der Hans-Peter Villis zum freiwilligen Rückzug aufgefordert wird. Wörtlich heißt es da: „Wir sind sehr nah’ an und bei den Vereinsmitgliedern und können/müssen Ihnen mitteilen, die Chance auf eine Bestätigung Ihrer Position tendiert gegen Null.“

Die „Retter“-Initiative strebt konkret zwei Mitgliederversammlungen an, auf der zweiten soll ein neuer Aufsichtsrat gewählt werden. Die Initiative wirbt darum, den neuen Musterantrag zu unterzeichnen. Ein personeller Neuanfang, so heißt es bei der Initiative, wäre auch mit dem Verbleib von Wilken Engelbracht beim VfL Bochum verbunden.

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