VfL Einzelkritik

Doppel-Patzer: Riemann und Leitsch unglücklich

Manuel Riemann packt hier zwar zu, sah beim ersten Gegentor jedoch unglücklich aus.

Manuel Riemann packt hier zwar zu, sah beim ersten Gegentor jedoch unglücklich aus.

Foto: firo

Bochum.  Der VfL Bochum hat den West-Gipfel gegen den 1. FC Köln 0:2 (0:1) verloren. Manuel Riemann sahen vor allem beim ersten Gegentor unglücklich aus.

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Manuel Riemann (4): Der Bochumer Publikumsliebling wurde rechtzeitig zum Auftakt fit. Doch Riemann erwischte einen eher schwarzen Tag. Vor dem Eigentor durch Leitsch zu weit vor dem Tor und beim 0:2 ließ er einen harmlosen Clemens-Schuss vor die Füße von Czichos abprallen.

Jan Gyamerah (3): In der Defensive weitgehend gefestigt. Ließ Gegenspieler Guirassy kaum zur Entfaltung kommen. Offensiv immer mal wieder mit Vorstößen.

Tim Hoogland (3): Spielte grundsolide in der Innenverteidigung. In der 55. Minute rettete er für den bereits geschlagenen Riemann auf der Linie.

Maxim Leitsch (4-): Bitterer hätte sein Einstand nach langer Verletzungspause nicht sein können. Nach einem Missverständnis mit Keeper Riemann köpfte er den Ball kurz vor der Pause in das eigene Tor. Vor dem 0:2 verlor er Gegenspieler Czichos aus den Augen.

Danilo Soares (3-): Vernachlässigte zum Teil seine defensiven Aufgaben. Dafür im Spiel nach vorne immer wieder mit gefährlichen Aktionen. Wurde in der 45. Minute von Meré im Strafraum gelegt - hier hätte Schiedsrichter Felix Zwayer Elfmeter geben können.

Anthony Losilla (3): Ersetzte Stefano Celozzi als Kapitän. Wie gewohnt ein Stabilisator im Mittelfeld. Mit einer Ausnahme: Nach der Pause mit katastrophalem Stockfehler, der für ihn glücklicherweise unbestraft blieb.

Robert Tesche (2): Starkes Spiel von ihm. Gewann vor allem in der ersten Halbzeit sehr viele Zweikämpfe und hat nahezu jeden Angriff der Kölner im Keim erstickt. In der zweiten Hälfte auch offensiv gefordert. Zielte in der 72. Minute mit seinem Volley deutlich drüber.

Sidney Sam (4): Auf seinen Durchbruch wartet der VfL Bochum noch immer. Entschied sich in zu vielen Situationen für die falschen Optionen.

Robbie Kruse (3): Offensiv war er der auffälligste VfL-Spieler. Der WM-Fahrer machte ein überzeugendes Spiel. Doch das Glück war nicht auf seiner Seite. Hatte in der ersten Hälfte vier klare Torchancen, die er allesamt ungenutzt ließ.

Milos Pantovic (3-): Pantovic nutzte sein Tempo und suchte oft das direkte Duell mit der Abwehrreihe der Kölner. Immer wieder brach er auf den Flügeln durch - doch dann verließ ihn oftmals der Mut. Dennoch: Auf diese Leistung kann er aufbauen.

Lukas Hinterseer (3-): Bemüht und engagiert in der Sturmspitze, hatte in der ersten Halbzeit die Führung auf dem Fuß. Im zweiten Abschnitt abgetaucht.

Timo Perthel, ab 46. für Soares (3): Nach seiner Leidenszeit mit einer befriedigenden Leistung.

Silvére Ganvoula, ab 63. für Pantovic: Die Sturm-Hoffnung leitete nach seiner Einwechslung nicht die erhoffte Wende ein.

Johannes Wurtz, ab 81. für Sam: Ohne nennenswerte Aktionen.

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