VfL Bochum

Hochstätters VfL-Ära ist vorbei und das ist auch gut so

Der VfL Bochum hat Christian Hochstätter von seinem Amt entbunden.

Der VfL Bochum hat Christian Hochstätter von seinem Amt entbunden.

Foto: firo

Bochum.  Besser spät als nie. Die Entlassung von Sportvorstand Christian Hochstätter beim VfL Bochum war unvermeidlich. Ein Kommentar.

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Man hat Konsequenzen gezogen beim VfL Bochum. Endlich, werden die meisten VfL-Fans sagen. Pardon für den saloppen Tonfall, aber die Kuh musste vom Eis, längst hätte man das Problem lösen und den Fokus damit wieder auf den Fußball richten können.

In einem Moment der Nachdenklichkeit sagte selbst Hans-Peter Villis gestern: „Man kann darüber diskutieren, ob man das nicht hätte früher machen sollen.“

Aber grundsätzlich gilt bei den Verantwortlichen: „Wir waren nach dem Trainingslager alle der Überzeugung, dass wir diesen Weg weitergehen werden.“ Welches Trainingslager? Die wenigen Tage auf Mallorca, wo Fußballprofis rare Ware sind. Da hat ja die SG Wattenscheid 09 als Regionalligist mit blanken Taschen in der Türkei mehr zu bieten gehabt - an Trainingstagen und Testspielgegnern.

Es sollte keinen Guru mehr geben

Es ist sehr viel daneben gegangen in letzter Zeit beim VfL, jetzt sollten sich alle schleunigst zusammen reißen und das, was zu erledigen ist, professionell regeln. Und es sollte keinen Guru mehr geben, der alles kann, sogar das: einem jungen Trainer vor den Augen der Spieler und der wenigen Kiebitze noch auf dem Trainingsplatz die Leviten zu lesen.

Man muss nicht die ollen Kamellen aufwärmen, an die haarsträubende HSV-Story denken oder die auf dem Marktplatz ausgetragenen Streitereien mit Hinz und Kunz. Es ist vorbei. Und das ist gut so.

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