VfL-Kommentar

Der VfL Bochum ist schon vor dem Herbst mitten in der Krise

Sport-Geschäftsführer Sebastian Schindzielorz vom VfL Bochum.

Sport-Geschäftsführer Sebastian Schindzielorz vom VfL Bochum.

Foto: firo

Bochum.  Der VfL Bochum steckt im Abstiegskampf. Nach sieben Spielen ohne Sieg steigt der Druck. Und der Berg an Sorgen wächst. Ein Kommentar.

Es hilft kein Schönreden: Der VfL Bochum steckt im Abstiegskampf. Und Stefano Celozzi hat Recht: Dem Zweitligisten steht eine „brutale Saison“ bevor. Genauer genommen: Er ist mittendrin.

Der schlechteste Saisonstart der Bochumer Zweitliga-Geschichte

In unschöner Regelmäßigkeit ereilte die Bochumer in den vergangenen Zweitliga-Jahren die erste Krise im Herbst. Der kalendarische Herbst 2019 beginnt heute, doch nach dem schlechtesten Saisonstart der Zweitliga-Geschichte, nach sieben Spielen ohne Sieg ist die Krise längst da. In diesem Herbst gilt es diesmal, sie zu überwinden.

Thomas Reis ist gekommen, dieses Kunststück als verantwortlicher Trainer zu bewerkstelligen. Seine Mannschaft ist gewillt, den Bock umzustoßen, das hat sie beim 2:2 gegen Dresden und beim 1:1 in Sandhausen gezeigt. Das ist allerdings nur das Mindeste, was man von Profis verlangen kann. Weiterhin fehlt es dem Team an Tempo, Dynamik, Effektivität, Konstanz. Und aktuell, natürlich, auch an Selbstvertrauen.

Der Druck steigt. Und der Berg an Sorgen, er wächst.

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