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Das sagen Riemann und Leitsch zum unglücklichen Eigentor

Maxim Leitsch war der Unglücksrabe auf Seiten des VfL Bochum.

Maxim Leitsch war der Unglücksrabe auf Seiten des VfL Bochum.

Bochum.  Der unglückliche Gegentreffer zum 0:1 stellte den Spielverlauf bei der 0:2-Schlappe des VfL Bochum gegen Köln buchstäblich auf den Kopf.

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26.600 Zuschauer sahen in der ersten Halbzeit einen forschen Auftritt des VfL Bochum gegen Bundesliga-Absteiger 1.FC Köln. Der VfL dominierte die Partie und hatte in Person von Flügelflitzer Robbie Kruse gleich vier hochkarätige Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Doch der Australier versiebte seine Gelegenheiten allesamt. Der FC bestrafte die fahrlässige Chancenverwertung der Bochumer kurz vor der Pause dann noch nicht einmal selbst. Es waren Manuel Riemann und Maxim Leitsch, die die Auftakt-Pleite des VfL einleiteten. Und das mit einem folgenreichen Missverständnis.

Kurz vor dem Pausenpfiff bekam VfL-Innenverteidiger Leitsch den Ball an den Hinterkopf. Manuel Riemann stand in diesem Moment zu weit vor dem Tor. Der Ball kullerte unter den verdutzten Blicken aller Beteiligten über die Linie - Rückstand. Pechvogel Leitsch zur Situation: „Ich werde von hinten etwas gestoßen. Hinter mir ruft Manuel: ‚Leo'. Auch beim zweiten Gegentor bin ich zu weit weg. Ich habe an beiden Toren eine Mitschuld. Das nervt mich natürlich.“ VfL-Torwart Riemann bestätigte die Aussagen seines Mitspielers: „Leitschi will wegbleiben, weil ich ‚Leo' rufe. Er bekommt den Ball dann ganz leicht an den Hinterkopf. Mich ärgert, dass wir heute kein Spielglück hatten.“

Zweiter Doppel-Patzer besiegelt Niederlage

Auch im zweiten Durchgang waren Riemann und Leitsch die Protagonisten des nächsten Gegentreffers. Einen harmlosen Distanzschuss von Christian Clemens sah Riemann spät und konnte ihn deswegen nur vor die Füße von Czichos abprallen lassen. Maxim Leitsch stand in diesem Moment einen Schritt zu weit entfernt von seinem Gegenspieler. Sowohl Leitsch als auch Riemann mit einem gebrauchten Tag. Der Schlussmann zur zweiten Szene: „Der Schuss geht durch zehn Leute hindurch, einer hält noch seinen Kopf rein. Dazu war der Ball nicht hart, deswegen war es für mich schwer, den um den Pfosten zu lenken.“

Leitsch und Riemann wollen beide den Blick nach vorn richten. In einer Woche geht es im Derby zum MSV Duisburg. Leitsch: „Wir müssen das jetzt abhaken. Die Leistung gegen Köln kann uns Mut machen.“ Riemann wünscht sich für das Spiel, dass dieses Mal der VfL Bochum das Glück auf seiner Seite hat.

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