Einzelkritik

Bochums Kevin Stöger überzeugt als Tor-Vorbereiter

Glückliche Bochumer: Interimstrainer Heiko Butscher umarmt Kevin Stöger nach dem Abpfiff.

Foto: Getty Images

Glückliche Bochumer: Interimstrainer Heiko Butscher umarmt Kevin Stöger nach dem Abpfiff. Foto: Getty Images

Bochum.  Der VfL Bochum hat sich gegen Darmstadt 98 mit 2:1 durchgesetzt. Kevin Stöger bereitete zwei Treffer vor. Die Bochumer in der Einzelkritik.

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Manuel Riemann: Beim Verlesen der Mannschaftsaufstellung wurde der Bochumer Schlussmann von den Fans gefeiert. Im Spiel hatte er so gut wie nichts zu tun - beim Gegentor machtlos. Note: 3,5

Jan Gyamerah: Der Rechtsverteidiger war bis dato ein fester Anker im Spiel des VfL. Doch gegen Darmstadt erwischte auch er einen eher gebrauchten Tag. Bekam seine rechte Abwehrseite nicht in den Griff - auch am Gegentreffer zum 0:1 beteiligt. Note: 4

Tim Hoogland: Beim 0:1 war er komplett im Tiefschlaf. Spielte extrem viele Fehlpässe von hinten heraus. Bei Angriffen des SV Darmstadt wirkte er unsicher. Nach dem Ausgleich mit besserer Körpersprache, schaltete sich mit nach vorne ein. Note: 4

Anthony Losilla: Übernahm gegen Darmstadt die Kapitänsbinde, hatte aber einen rabenschwarzen Tag. Wirkte übermotiviert und sah früh die Gelbe Karte. Bei seiner Auswechslung diskutierte er vehement mit Trainer Heiko Butscher. Note: 5

Danilo Soares: Wie die gesamte Viererkette wirkte auch Soares alles andere als sattelfest in der Defensive. Doch der Linksverteidiger schaltete sich immer wieder nach vorne ein und war bemüht, für frische Impulse zu sorgen. Note: 3,5

Patrick Fabian: In der 72. Spielminute klärte er mit einer klasse Grätsche in höchster Not gegen Sirigu. Doch auch er verschuldete den Gegentreffer, indem er nur zuschaute. Versuchte mit seiner Erfahrung, Ruhe in die Defensive zu bekommen. Das gelang nur selten. Note: 3,5

Robert Tesche: Der ehemalige Bundesligaprofi wollte helfen - das war zu sehen. Doch an diesem Tag war seine Qualität oftmals nicht ausreichend. Die Fans wurden unruhig, wenn er den Ball hatte. Note: 4,5

Kevin Stöger: Genie und Wahnsinn lagen bei ihm ziemlich dicht beieinander. Bis zum Ausgleich in der 66. Minute spielte er unterirdisch. Doch das 1:1 bereitete er mit einem starken Solo vor - zuvor hätte er per Freistoß beinahe selbst getroffen. Und auch seine Flanke führte zum Eigentor und somit zum Sieg des VfL. Note: 3,5

Sidney Sam: Ein Schatten vergangener Tage. Nach vorne ohne wirklichen Esprit. Insgesamt harmlos. Den Willen konnte man auch ihm aber nicht absprechen. Note: 4,5

Robbie Kruse: Seine Laufwege in die Spitze waren oft die richtigen, doch den Ball hat er kaum bekommen. Hatte in der zweiten Hälfte mehr Räume. Doch auch er kann eigentlich viel mehr. Note: 3,5

Lukas Hinterseer: Ein spezieller Fall. Sah kein Land gegen die Lilien-Defensive - bis zur 66. Minute. Dann schaltete er nach dem Abpraller am schnellsten und staubte zum Ausgleich ab. Jubelte danach entfesselt. Verständlich. Note, 3,5

Jani Serra (ab 63. für Losilla): Als er kam, drehte der VfL auf und bog das Spiel noch zu einem wichtigen Sieg um. Brachte frischen Wind in das Spiel.

Johannes Wurtz (ab 89. für Hinterseer): Durfte den Sieg auf dem Feld feiern.

Stefano Celozzi (ab 90. für Kruse): Der eigentliche Kapitän bekam nur eine Minute Spielzeit - ein Fragezeichen bleibt.

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