Niederrhein-Pokal

Uerdingens Boss stützt trotz Negativserie Trainer Vogel

Uerdingens Trainer Heiko Vogel beim Spiel gegen den BVB in der ersten Runde des DFB-Pokals.

Uerdingens Trainer Heiko Vogel beim Spiel gegen den BVB in der ersten Runde des DFB-Pokals.

Foto: firo

Essen.  Am Freitag muss der KFC Uerdingen im Niederrheinpokal nach Essen. An der Hafenstraße soll bei RWE ein Sieg gelingen, um die Wende einzuleiten.

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Beim Drittligisten KFC Uerdingen läuft es nicht. Die Mannschaft von Trainer Heiko Vogel wollte und sollte eigentlich um den Aufstieg mitspielen. Stattdessen gab es bisher nur einen Sieg - am ersten Spieltag. Die Konsequenz: Uerdingen steht nach sieben Spielen mit nur sechs Punkten auf einem Abstiegsplatz.

Wer die letzten Jahre in Krefeld verfolgt hat, der musste eigentlich davon ausgehen, dass nun die Tage vom Trainer bereits gezählt sind. Denn Uerdingens Boss Mikhail Ponomarev war zuletzt beim Austauschen der Übungsleiter nicht zimperlich. Doch der Westdeutschen Zeitung sagte Ponomarev: "Natürlich sind wir mit der aktuellen Tabellensituation nicht zufrieden. Ich sehe aber, dass wir gegen die Top-Teams aus Ingolstadt oder Braunschweig über weite Strecken die bessere Mannschaft waren. Heiko und ich sind in einem regelmäßigen Austausch. Wir arbeiten sehr eng zusammen. Er soll in Ruhe arbeiten können." Wobei so langsam mal ein Sieg eingefahren werden muss.

Heiko Vogel warnt vor RWE

Vor dem Pokalspiel an der Hafenstraße in der 2. Runde des Reviersport-Niederrheinpokals betont Vogel: "Essen hat eine sehr gute Mannschaft. „Die haben einen großartigen Lauf, spielen sehr variablen, manchmal etwas speziellen Fußball. Im Spielaufbau hat der Torhüter zum Beispiel viele Ballkontakte. Sie werden uns alles abverlangen. Aber wenn wir unsere Top-Leistung abrufen, werden wir dort bestehen."

Neuer Stürmer feiert gegen RWE seine Premiere

Sein Debüt in Essen gegen RWE wird ein neuer Stürmer feiern, den der KFC am letzten Tag der Transferperiode verpflichtet hat. Tom Boere kam vom FC Twente Enschede. Vogel: "Er ist top fit und wird uns spielerisch weiterbringen." Auch auf Kevin Großkreutz kann der Coach bauen. Der sah in der Liga Rot, die Sperre gilt aber nur für die 3. Liga. Derweil werden wohl vier Spieler für den Freitag ausfallen. Adriano Grimaldi verletzte sich erneut und wird wohl in diesem Jahr nicht mehr spielen können. Auch Dennis Daube, Yamen Osawe und Adam Matuschyk sind wohl nicht rechtzeitig fit.


Trotzdem muss sich der KFC durchsetzen, soll es nicht früh in der Saison richtig ungemütlich in Krefeld werden. Vogels Ansage: „Wir nehmen das Spiel sehr ernst. Essen sehe ich vom Niveau nicht in der Regionalliga, die könnten auch in der Dritten Liga mitspielen. Deshalb werden wir alles tun, sie aber nicht unterschätzen. Wir freuen uns auf einen großen Pokalabend bei Flutlicht. Das ist es doch, was den Fußball ausmacht.“

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