Fußball

TuS Bövinghausen trennt sich von Trainer Thorsten Legat

So kennt man ihn: Thorsten Legat unter Strom. Der TuS Bövinghausen hat sich nun allerdings von dem Trainer getrennt.

So kennt man ihn: Thorsten Legat unter Strom. Der TuS Bövinghausen hat sich nun allerdings von dem Trainer getrennt.

Foto: Foto: Krimpmann / FFS

Dortmund.  Thorsten Legat ist nicht mehr Trainer beim Dortmunder Landesligisten TuS Bövinghausen. Offenbar waren seine TV-Verpflichtungen ein Problem.

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Das war ein kurzes Intermezzo: Thorsten Legat (50) ist nicht mehr Trainer beim Dortmunder Fußball-Landesligisten TuS Bövinghausen. Der Verein hatte im Sommer mit der Verpflichtung des ehemaligen Bundesligaprofis und heutigen TV-Reality-Stars für eine Menge Aufsehen gesorgt. Mehrere Spieler mit Oberliga-Erfahrung kamen zudem nach Bövinghausen. Die Rechnung ging zunächst auf, im Schnitt kamen rund 500 Zuschauer zu den ersten Heimspielen - für die Landesliga ein herausragender Wert.

Doch nun ist das Arbeitsverhältnis zwischen Legat und dem TuS schon wieder beendet. Das bestätigte der TuS-Präsident Ajan Dzaferoski, der gemeinsam mit seinem Sohn Dino bis auf Weiteres die Arbeit an der Seitenlinie übernimmt, am Montagabend dieser Redaktion.

Vertrag mit RTL

Schon bei den vergangenen drei Ligaspielen, in denen der TuS sieben Punkte holte, stand Legat nicht zur Verfügung. Das lag an seinem Vertrag mit Fernsehsender RTL, für den er drei Wochen für Dreharbeiten unterwegs war. Im Gespräch mit RevierSport sagte Dzaferoski damals noch, dass die Situation kein Problem sei: "Als er bei uns zugesagt hat, wussten wir, dass er zwei-, drei-, vielleicht viermal im Jahr für einige Tage oder Wochen weg sein würde. Das ist alles in Ordnung", hieß es.

Offenbar waren Legats TV-Verpflichtungen aber doch ein Problem. Denn nach Informationen dieser Redaktion sollte Legat im Januar erneut für einige Zeit fehlen. Offenbar zu viel für Dzaferoski, so dass nun nach nur vier Monaten die Trennung erfolgte.

Legat: "Große Enttäuschung"

Legat richtete sich am Montag nach seiner Rückkehr aus dem Ausland bei Instagram an seine Follower und sprach sichtlich berührt von "einer großen Enttäuschung", die er aber nicht näher ausführen wollte. "Ich muss wirklich aufpassen, was ich hier sage, der Schuss kann auch nach hinten losgehen", meinte der 50-Jährige.

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