Fußball

Schiedsrichter-Debatte: Hilft die kurze Ecke bei Handspiel?

Holger Stanislawski.

Holger Stanislawski.

Foto: Marius Becker

Berlin.  Holger Stanislawski erweitert die Debatte um einen zumindest unterhaltsamen Beitrag: Er wirbt für die kurze Ecke bei unabsichtlichem Handspiel

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Der frühere Fußball-Profi und Trainer Holger Stanislawski (49) plädiert für die Einführung einer neuen Standardsituation: die "kurze Ecke", wie es sie im Feldhockey gibt. Zur Anwendung kommen soll sie bei unabsichtlichem Handspiel im Strafraum. "Wenn ein Verteidiger unabsichtlich mit der Hand einen Torschuss verhindert, sollte es eine kurze Ecke geben", sagt Stanislawski zu "Sport Bild".

Mit 18 Mann im Sechzehner?

Die angreifende Mannschaft dürfte dann von dem Punkt, wo sich rechts und links Strafraum- und Torauslinie treffen, einen indirekten Freistoß schießen – wie ein Eckball, nur näher am Tor. Dies soll immer dann gelten, wenn die angreifende Mannschaft durch ein Handspiel eine Torchance oder den Ballbesitz verliert, das Handspiel aber nicht strafbar genug für einen Elfmeter ist. Stanislawski argumentiert, dass die angreifende Mannschaft so zumindest den Ball zurückbekäme: "Das wäre eine völlig neue Situation, mit 18 Mann im Sechzehner. Da ist dann richtig Musik drin!" (dpa)

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