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Zweitligalegende blickt nach Schalkes Terodde auf Burgstaller

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Wird gefeiert: Guido Burgstaller (Mitte).

Wird gefeiert: Guido Burgstaller (Mitte).

Foto: dpa

Gelsenkirchen.  Rekordtorjäger Dieter Schatzschneider fürchtet um seinen Rekord durch Schalkes Terodde. Er schätzt aber auch den Ex-Schalker Guido Burgstaller.

Dieter Schatzschneider ist noch der Rekordtorjäger der Zweiten Liga. Jüngst sprach er über seinem designierten Nachfolger Simon Terodde. Der Hannoveraner Schatzschneider hatte in 201 Spielen 153 Tore markiert, der Schalker Terodde bringt es momentan auf 150 Tore in 260 Zweitliga-Einsätzen. Doch nicht nur Terodde hat die Zweitliga-Legende Schatzschneider im Blick, sondern auch einen weiteren Torjäger, der vor gar nicht so langer Zeit das Schalke-Trikot trug: Guido Burgstaller. Der 32-jährige Österreicher und langjährige Publikumsliebling auf Schalke hat bereits fünf Tore in sieben Spielen erzielt und ist damit beim FC St. Pauli der Top-Stürmer der aktuellen Saison. Auch im Pokal traf Burgstaller bereits zweimal, hinzu kommt eine Vorlage. Viel besser hätte der Saisonstart für den St. Pauli-Stürmer kaum laufen können. Der 63-jährige Schatzschneider ist beeindruckt: „Guido Burgstaller ist im Strafraum ein Gangster. In der Box kann er alles und arbeitet trotz seines Alters enorm viel für die Mannschaft“, sagte Schatzschneider der „SportBild“.

„Wenn man Guido Burgstaller in der Mannschaft hat, braucht man sich keine Sorgen zu machen, dass man das Spiel ohne Tore beendet“, sagte jüngst auch Daniel-Kofi Kyereh nach dem 2:0 gegen Tabellenführer Jahn Regensburg über seinen Offensiv-Kollegen. Keine Frage: Burgstaller ist gut drauf und ist in Hamburg wieder das, was er auch lange auf Schalke war: ein Torjäger, auf den Verlass ist. Zur Saison 2020/21 wurde der Österreicher, nachdem er in der gesamten Vorsaison kein Bundesligator geschossen hatte, vom damaligen Cheftrainer David Wagner aussortiert.Nach dreieinhalb Jahren bei Schalke 04 war er dann Ende September 2020 nach 119 Pflichtspieleinsätzen zum Zweitligisten gewechselt.

Ex-Schalker bester Torjäger auf St. Pauli

„Die letzten Jahre waren für mich keine glückliche Situation. Im Kalenderjahr 2020 habe ich dann kaum noch gespielt und es war sehr schwierig für mich. Als die Anfrage kam, habe ich mich sehr gefreut und keine Sekunde gezögert“, sagte der Österreicher damals nach Bekanntgabe des Transfers. „Ich bin froh, jetzt auf St. Pauli spielen zu können.“

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Das tat er dann nach einer Bauchverletzung auch: Nach seiner Rückkehr am 14. Spieltag gelangen Burgstaller in 20 absolvierten Ligaspielen 11 Tore und 4 Vorlagen – er war damit in der vergangenen Saison der beste St. Pauli-Torjäger. Eine Leistung, an die der Ex-Schalker nun in der neuen Saison locker anschließen könnte. (fs)

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