FC Schalke 04

Weinzierl über Schalke-Trennung: „Ich will frei sein“

Schalkes Ex-Trainer Markus Weinzierl hat sich nun erstmals zur Vertragsauflösung bei den Königsblauen geäußert.

Foto: dpa (Archivfoto)

Schalkes Ex-Trainer Markus Weinzierl hat sich nun erstmals zur Vertragsauflösung bei den Königsblauen geäußert. Foto: dpa (Archivfoto)

Augsburg/Gelsenkirchen.  Schalkes Ex-Trainer Markus Weinzierl äußert sich erstmals zur Vertragsauflösung. Auch von seinem Berater hat sich der 43-Jährige getrennt.

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Nicht mehr gebunden sein an den Arbeitgeber, der eh nicht mehr auf seine Fähigkeiten setzt: Markus Weinzierl hat sich erstmals seit seiner Vertragsauflösung beim FC Schalke 04 geäußert und von einer Erleichterung gesprochen. „Ich will frei sein und selbst entscheiden, was ich mache, das war mir wichtig“, sagte der 43-Jährige im Interview der Augsburger Allgemeinen.

Anfang Juli hatten die Gelsenkirchener und ihr im Sommer 2017 nach nur einer Saison beim Bundesligisten freigestellter Trainer die bis 2019 gültige vertragliche Bindung aufgelöst. Statt des ausstehenden Jahresgehalts von 3 Millionen Euro zahlten die Schalker Weinzierl eine Abfindung in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Der Ex-Trainer kann dafür nun selbst über seine berufliche Zukunft entscheiden.

Weinzierl machte Heidel Vorwürfe

Weinzierl sorgte einmal noch nach seiner Absetzung als Schalker Trainer für Aufsehen, als von einem Interesse des österreichischen Fußball-Verbands an ihm die Rede war. Dass er nicht Nationaltrainer in der Alpenrepublik wurde, kreidete er damals den Schalker Verantwortlichen um Manager Christian Heidel an. Ex-Bundesligaprofi Franco Foda bekam in Österreich den Job und wurde Nachfolger von Marcel Koller.

„Ich kann die Vorwürfe nicht nachvollziehen“, sagte im vergangenen November Christian Heidel. Er bestätigte das Interesse des ÖFV an Weinzierl, nach einer ersten Kontaktaufnahme habe es jedoch keinen weiteren Gesprächsbedarf bei den Österreichern gegeben.

Schalke zahlte einst drei Millionen Euro Ablöse für Weinzierl

Die Vertragsauflösung mit den Königsblauen ist nicht die einzige Veränderung bei Weinzierl: Auch von seinem bisherigen Berater Roman Grill habe er sich inzwischen getrennt, verriet er der Augsburger Allgemeinen. Zwischen den beiden habe die Chemie nicht mehr gestimmt. Weinzierl: „Die letzten Monate in Augsburg und Schalke waren nicht mehr so harmonisch, wie es sein sollte.“

Weinzierl war 2016 nach Schalke gekommen, die Gelsenkirchener zahlten damals 3 Millionen Euro Ablöse an den FC Augsburg. Nach Platz zehn in der Bundesliga sowie dem Ausscheiden jeweils im Viertelfinale im DFB-Pokal gegen Bayern München und in der Europa League gegen Ajax Amsterdam trennte sich S04 von seinem Trainer und holte stattdessen Domenico Tedesco. (ab)

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