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Tekpetey ist bereit: Wenn Schalke anruft, werde ich kommen

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2016: Schalkes Bernard Tekpetey (l.) kämpft mit Nizzas Dante im Europa-League-Spiel.

2016: Schalkes Bernard Tekpetey (l.) kämpft mit Nizzas Dante im Europa-League-Spiel.

Foto: dpa

Gelsenkirchen.  Bernard Tekpetey ist der einzige Schalker, dessen Ausleihe weiter Bestand hat. Oder doch nicht? Der Offensivspieler wäre bereit zur Rückkehr.

Sieben Spieler hatte der FC Schalke 04 zuletzt an andere Vereine ausgeliehen. Sechs davon werden nach der Sommerspause auf Schalke zurückerwartet. Nur von einem war zunächst nicht die Rede – obwohl der gar nichts dagegen hätte, wieder nach Gelsenkirchen zurückzukehren und seine Leihe damit vorzeitig zu beenden: Bernard Tekpetey.

Noch bis zum kommenden Sommer ist der 23-Jährige vom FC Schalke 04 an Ludogorets Razgrad in der ersten bulgarischen Liga ausgeliehen. Bis zum Sommer 2022 läuft sein Vertrag auch noch auf Schalke. Doch nun gibt es Gerüchte um eine frühzeitige Rückkehr in den kommenden Wochen. Und abgeneigt wäre Tekpetey auch nicht: "Wenn Schalke mich anruft, werde ich gehen. Weil Schalke mir geholfen hat, für verschiedene Vereine zu spielen, bin ich ihnen gegenüber sehr loyal. Selbst wenn sie mich zurückholen würden, weil es einer der Vereine ist, die ich an der Spitze sehen will", sagte Tekpetey gegenüber dem Magazin Football Ghana.

Schalke kaufte Tekpetey von Paderborn zurück

Bernard Tekpetey war im Februar 2016 aus der UniStar Soccer Academy in Ghana zum FC Schalke 04 gewechselt. Der Angreifer spielte aber überwiegend für die zweite Mannschaft, für die Erstliga-Profis absolvierte er drei Spiele. Letztmals im Mai 2017, als sich die Königsblauen am 34. Bundesliga-Spieltag der Saison 2016/17 mit 1:1 vom FC Ingolstadt trennten. In der vergangenen Saison wurde Tekpetey mit Ludogorets Meister und kam dabei auf 36 Einsätze. Fit dürfte er damit sein, und Schalke hat derzeit einen Mangel an offensiven Flügelspielern. Auch 2. Liga kann Tekpetey: Mit dem SC Paderborn stieg er in der Saison 2018/19 als Zweitplatzierter auf, 23 Mal stand er dabei in der Startelf.

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Schalke hatte damals eine Rückkaufoption – und zog diese auch. Dennoch wurde der Nationalspieler Ghanas an den Bundesliga-Konkurrenten Fortuna Düsseldorf verliehen, wo er sich aber unter dem neuen Trainer Uwe Rösler nicht zurechtfand. Da er auf Schalke keine Aussicht auf Einsatzzeiten hatte, folgte die Leihe nach Bulgarien. Und nun vielleicht vorzeitig der Sprung zurück… (fs)

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