Schalke-Torwart

So erklärt Schalkes Alexander Nübel den Patzer gegen Bayer

Foto: firo

Leverkusen.  SchalkesTorwart Alexander Nübel greift vor dem 1:0 für Leverkusen ins Leere. Er sucht keine Ausreden, sondern gibt sich selbstkritisch.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Bayers Torwart-Trainer David Thiel nahm nach dem Spiel zwischen Leverkusen und Schalke (2:1) seinen Schalker Kollegen Simon Henzler beiseite. Es ging um das Kopfballtor von Lucas Alario zum 1:0 für Bayer Leverkusen, bei dem Schalkes Torwart Alexander Nübel eine Ecke von Leon Bailey unterlief. Der Leverkusener Torwart-Trainer staunte, wie gut und schnell Schalkes Keeper seinen Patzer weggesteckt hatte und sich im weiteren Verlauf der Partie nichts anmerken ließ. Denn dieses Tor musste Nübel natürlich auf seine Kappe nehmen - auch wenn es die Leverkusener mit einer Eckball-Variante geschickt eingefädelt hatten.

Denn fast alle Spieler tummelten sich vor Ausführung des Eckballs im Schalker Fünfmeterraum am kurzen Pfosten. Doch der von Bailey in den Strafraum getretene Ball segelte über die Spieler vorne hinweg - und der dahinter postierte Nübel segelte unten durch. Alario musste hinter ihm nur noch einköpfen.

Nübel lässt Eckenvariante nicht als Ausrede gelten

Nübel zeigte sich nachher selbstkritisch: “Ich mache den einen Schritt zu früh nach vorne und bin dann unterm Ball. Dann weißt du als Torwart, dass es zu spät ist.” Schalkes Kapitän erklärte, warum er den Schritt nach vorne machte: “Ich habe mich ein bisschen mitziehen lassen von dem Pulk, das war der Fehler. Das ist dann bitter, aber ich glaube, wir haben es als Mannschaft sehr gut aufgefangen.” Nübel verwies auf die gute Chance von Benito Raman zum möglichen Ausgleich in der 26. Minute. Allerdings hatte Leverkusen in der ersten Hälfte noch drei, vier weitere Möglichkeiten, bei denen sich dann Nübel auf dem Posten zeigte. Das sah auch Schalkes Trainer David Wagner.

Schalkes Torwart ließ es übrigens nicht als Ausrede gelten, dass ihn die Eckball-Variante der Leverkusener überrascht hätte. Das stritt er ab: “Erstens waren wir darauf vorbereitet”, erklärte Nübel und schob nach: “Und zweitens macht man das in Skandinavien sehr oft, ich habe das auch schon bei der U21-EM ein- oder zweimal gehabt. Deswegen war es für mich nicht neu.”

Nübel: "Es ist immer fies für einen Torwart"

Eines allerdings konstatierte auch Schalkes Torwart Alexander Nübel zu dieser Szene: “Es ist immer fies für einen Torwart, diese Ecken. Ich habe auch gedacht, die spielen auf den ersten Pfosten, deswegen war ich vorwärts orientiert."

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben