Schalke

Schalkes Kult-Physio traurig: Eurofighter-Uhr gestohlen

So jubelte Gerard Kuipers (hinten im Bild) am 21. Mai 1997 in Mailand. Vor ihm von links: Thomas Linke, Yves Eigenrauch, David Wagner und Mathias Schober.

So jubelte Gerard Kuipers (hinten im Bild) am 21. Mai 1997 in Mailand. Vor ihm von links: Thomas Linke, Yves Eigenrauch, David Wagner und Mathias Schober.

Foto: firo Sportphoto

Gelsenkirchen.  Bei einem Einbruch wurde Schalkes Kult-Physio Gerard Kuipers (74) die wertvolle Eurofighter-Uhr gestohlen. Jetzt bittet er um Hilfe.

Gerard Kuipers, Schalkes Kult-Physiotherapeut aus den 1990er-Jahren, ist traurig und schockiert: Schlimm genug, dass in seiner Wohnung in Buer eingebrochen wurde und Gegenstände im Wert von mehreren Tausend Euro verschwanden. Der Schock sitzt tief, zumal es nicht das erste Mal war, dass sich Langfinger in diesem Haus im Herzen von Buer bedient haben. Aber am schmerzlichsten ist für den 74-Jährigen ein ideeller Verlust, der für Gerard Kuipers einfach nicht zu ersetzen ist.

Die Uhr ist ein Geschenk der Mannschaft zum Schalker Eurofighter-Sieg

Denn unter der Beute befindet sich auch das Erinnerungsstück an seinen größten Erfolg mit Schalke: Die schöne Armbanduhr, die ihm die Schalker Mannschaft zum Sieg mit den Eurofightern 1997 geschenkt hat. „Ich bin sehr traurig. Ausgerechnet diese Uhr ist weg“, berichtet Gerard Kuipers beim Anruf bei der WAZ und bittet um Hilfe: Er möchte wenigstens dieses schöne Erinnerungsstück wiederhaben.

Kuipers würde für die Wiederbeschaffung sogar eine Belohnung zahlen

Sogar eine Belohnung würde Gerard Kuipers demjenigen zukommen lassen, der ihm die schöne Eurofighter-Uhr wiederbeschafft. Wer helfen kann, kann sich auch gerne bei der WAZ-Sportredaktion in Gelsenkirchen melden – wir stellen den Kontakt zu Gerard Kuipers her. Dem Schalker Kult-Physio geht es einzig und allein darum, dass er diese Uhr als Erinnerung an den 21. Mai 1997 wiederbekommt.

„Ich habe an dem Einbruch schwer zu Knabbern“, erzählt Gerard Kuipers der WAZ: „Aber als ich gemerkt habe, dass auch diese Uhr weg ist, war der ganze Tag für mich komplett gelaufen.“

Der Niederländer Gerard Kuipers war bis 1999 der Physiotherapeut für die Schalker Profis: Bei schweren Verletzungen und kleineren Wehwehchen hat er den Spielern um Olaf Thon stets geholfen. Auch nach seinem Abschied von den Profis blieb er Schalke später noch verbunden und engagierte sich über viele Jahre bei der Traditionsmannschaft. Eine Rückkehr in seine niederländische Heimat war für ihn nie ein Thema – schließlich hat er auf Schalke auch seine leider inzwischen verstorbene Ehefrau Angelika kennengelernt.

„Es gab für mich immer einen guten Grund, in Buer zu bleiben“, sagt Kuipers – umso schlimmer, dass der 74-Jährige hier jetzt den Einbruch erleben musste. Aber vielleicht hilft ihm ja doch jemand, dass er wenigstens seine schönste Schalke-Erinnerung zurückbekommt.

Hinweise gerne unter 0209/ 1709437 oder auch per Mail an AufSchalke@WAZ.de

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