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Schalke-Zugang Salif Sané: Robert Lewandowski macht mir keine Angst

Salif Sané im neuen Schalker Heimtrikot.

Salif Sané im neuen Schalker Heimtrikot.

Foto: firo

Gelsenkirchen  Der neue Schalke-Verteidiger Salif Sané hat keine Angst vor großen Namen. Der 27-Jährige verrät, gegen wen er in der Champions League ran möchte.

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Es ist schon ein respekteinflößendes Pärchen, das Schalke 04 voraussichtlich in den meisten Bundesligaspielen da in der Innenverteidigung aufbieten wird. Auf der einen Seite Naldo, der überragende Abwehrmann der vergangenen Spielzeit und für viele anstelle von Toni Kroos Deutschlands Fußballer des Jahres. Auf der anderen Seite Salif Sané, von Hannover 96 verpflichteter Abräumer, der in der letzten Saison 265 Kopfballduelle und damit so viele wie kein anderer Bundesligaspieler gewonnen hat. „Mir war immer klar: Ich bin groß, also muss ich alle Kopfballduelle gewinnen“, sagt der 27-Jährige der Sport-Bild über seine Vorzüge. „Ob Robert Lewandowski oder wer auch immer, das macht mir keine Angst.“

"Ich kann mit Naldo eine richtige Mauer bilden"

Dass er nur einen Zentimeter kleiner als der 1,98 Meter große Naldo ist, dürfte aber schon Auswirkung auf die Verteidigungsarbeit des Duos haben, glaubt Sané: „Ich kann mit Naldo auf Schalke eine richtige Mauer bilden. Ich weiß, dass die Konkurrenz auf meiner Position groß ist. Aber ein Fußballer muss ehrgeizig sein: Ich würde gern möglichst viele Spiele machen und so zum Erfolg der Mannschaft beitragen.“ Obwohl er seine Vorzüge meist in der Abwehrzentrale zur Geltung bringt, bezeichnet Sané die Sechser-Position im Mittelfeld als seine Lieblingsposition: „Am Ende bin ich vielseitig einsetzbar. Ich habe früher sogar auf der 10 gespielt oder im Tor gestanden.“

Als prägend für seine Stärken als Defensivmann bezeichnet der Ex-Hannoveraner übrigens zwei französische Abwehrlegenden: Nachdem er noch mit 18 Jahren für den Sechsligisten US Lormont in Frankreich gespielt hatte, wurde Sané von den Talentspähern von Girondins Bordeaux entdeckt: „Ich bekam die Möglichkeit, für die zweite Mannschaft zu spielen. Dort hatte ich als Trainer bzw. Ausbilder Patrick Battiston und Marius Trésor. Von ihnen habe ich viel gelernt, etwa: Wie führe ich einen Zweikampf, wie muss mein Stellungsspiel aussehen. Wie antizipiere ich Situationen. Sie waren meine wichtigsten Trainer. Dank ihnen schaffte ich den Sprung zu den Profis.“

Und nun ist er bei Schalke gelandet. Sanés Ziel mit den Königsblauen? „Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung. Für mich war es zudem wichtig, in der Champions League zu spielen. Ich freue mich auf die besten Teams und hoffe, dass wir Paris Saint-Germain zugelost bekommen.“ (ab)

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