FC Schalke 04

Schalke-Zugang Rudy: Wir Spieler verstehen Trainer Tedesco

Sebastian Rudy (l.) lauscht den Anweisungen von Schalke-Trainer Domenico Tedesco.

Foto: firo

Sebastian Rudy (l.) lauscht den Anweisungen von Schalke-Trainer Domenico Tedesco.

Essen  Der Schalker Sebastian Rudy spricht über sein missglücktes S04-Debüt, seinen neuen Trainer Domenico Tedesco und die deutsche Nationalmannschaft.

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Er ist der Königstransfer des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 in diesem Sommer: Sebastian Rudy. Der Mittelfeldspieler, der für etwa 16 Millionen Euro Ablöse vom FC Bayern München gekommen ist, soll das Schalker Spiel aus dem zentralen Mittelfeld heraus prägen. Im Interview mit dem Kicker spricht der 28-Jährige über sein Debüt in Königsblau, seinen neuen Trainer und die Nationalmannschaft.

Nach der 0:2-Niederlage im Heimspiel gegen Hertha BSC geriet S04-Trainer Domenico Tedesco in die Kritik. Seine oft komplexe Art, sich auszudrücken, sorgte mancherorts für Stirnrunzeln. Rudy ist sich aber sicher, dass Tedesco seine Mannschaft nicht überfordert. "Ich habe zu 100 Prozent den Eindruck, dass alle Schalker Spieler dem Trainer folgen können, weil er die Sachverhalte einfach im Gesamten sehr gut vermittelt", betont Schalkes neue Nummer 13 gegenüber dem Kicker.

Rudys Debüt misslang, obwohl er Tedescos Anweisungen befolgt hatte. Das lag vor allem an einem Schachzug des gegnerischen Trainers Pal Dardai, der Rudy in Manndeckung nehmen ließ. "Es war sehr ungewohnt für mich, weil Ondrej Duda permanent bei mir stand", erklärt der Mittelfeldspieler. Er sagt: "Falls das noch einmal passiert, weiß ich jetzt schon, wie ich es lösen muss. Was ich an dieser Stelle aber nicht verrate."

Rudy ist ein Freund des von Tedesco bevorzugten Ballbesitzfußballs. Für diesen ist er mit seiner Spielweise prädestiniert. Er betont: "Ich finde Ballbesitzfußball gut - auch wenn es immer schwer ist, gegen Mannschaften Lösungen zu finden, die sich hinten reinstellen. Aber wie heißt es so schön: Wenn der Gegner den Ball nicht hat, kann er kein Tor schießen."

Rudy bleibt ein Kandidat für Löw

Für die ersten beiden Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft nach der Weltmeisterschaft gegen Frankreich (0:0) und Peru (2:1) war Rudy von Bundestrainer Joachim Löw nicht nominiert worden. Dem Umbruch nach dem enttäuschenden WM-Turnier ist er aber anscheinend nicht zum Opfer gefallen. Rudy verrät: "Der Bundestrainer hat mir in einem Telefonat gesagt, dass ich zuletzt im Verein inklusive der Vorbereitung weniger Spielpraxis hatte, mich nun erst einmal bei Schalke 04 einleben soll und die Sache in ein paar Wochen dann schon wieder ganz anders aussehen wird." (tm)

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