Schalke

Schalke-Vorstand Schneider bastelt an neuen Transfers

Bisher Schalkes teuerster Neuzugang dieses Sommers: Ozan Kabak (rechts). Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider bastelt noch an weiteren Transfers.

Bisher Schalkes teuerster Neuzugang dieses Sommers: Ozan Kabak (rechts). Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider bastelt noch an weiteren Transfers.

Foto: firo Sportphoto/ Jürgen Fromme / firo Sportphoto

Gelsenkirchen.  Schalke will noch weitere neue Spieler holen. „Wir arbeiten“, erklärt Sportvorstand Jochen Schneider: „Es hilft nicht, darüber zu reden.“

Um Punkt 12.30 Uhr rollte der Schalker Mannschaftsbus am Dienstag vom Vereinsgelände und machte sich auf den Weg nach Herzlake im Emsland. Bis zum Freitag schlagen die Schalker dort ihr Quartier auf, um für ein paar Tage in der Vorbereitung in einer anderen Umgebung zu trainieren. „Dadurch, dass die China-Reise nicht zustande gekommen ist, wollten wir nochmal einen kleinen Tapetenwechsel haben, bevor es nach Mittersill geht“, erklärt Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider das Kurz-Trainingslager in Herzlake.

In Mittersill/ Österreich erfolgt dann vom 26. Juli bis zum 3. August der Feinschliff der Vorbereitung.

Bis dahin sollte auch der Kader weitgehend komplettiert sein. Bislang hat Schalke nach wie vor lediglich vier externe Neuzugänge unter Vertrag genommen: Ozan Kabak (VfB Stuttgart/ 15 Millionen Euro), Benito Raman (Fortuna Düsseldorf/ ca. 12 Millionen Euro), Markus Schubert (Dynamo Dresden/ ablösefrei) und Jonjoe Kenny (FC Everton/ 800.000 Euro Leihgebühr). Bei weiteren Transfers bittet Schneider noch um Geduld: „Wir arbeiten“, erklärt er. Und: „Es hilft nicht, darüber zu reden.“

Nur drei Millionen für Konoplyanka

Schneider dementiert, dass weitere Transfers davon abhängen würden, wann Schalke seine eigenen ausgemusterten Spieler loswerden kann. Bei Yevhen Konoplyanka hat bereits seit Wochen Fenerbahce Istanbul Interesse, angeblich bieten die Türken aber nur drei Millionen Euro Ablöse für den einstigen 12,5-Millionen-Mann. Auch bei Nabil Bentaleb und Hamza Mendyl gibt es wohl Kontakte zu anderen Vereinen, aber Schneider sagt: „Noch nichts Spruch­reifes.“ (MH)

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