Fußball

Schalke: So stichelt Heldt gegen Schneider im Streit um Uth

Steht bei Schalke 04 bis 2022 unter Vertrag: Stürmer Mark Uth.

Steht bei Schalke 04 bis 2022 unter Vertrag: Stürmer Mark Uth.

Foto: firo

Köln.  Harmonie sieht anders aus. Zwischen Schalke 04 und dem 1. FC Köln fliegen kleine Giftpfeile. Der Grund: Köln will Mark Uth, Schalke findet öffentliche Kölner Kommentare zu einem Spieler, der bei einem anderen Verein spielt, unpassend.

Eine Sache ist bekannt: Der 1. FC Köln möchte Mark Uth gerne weiter an sich binden. Das Problem: Der Spieler, der in der abgelaufenen Rückserie an den FC ausgeliehen war, gehört Schalke 04 - vertraglich noch bis zum 30. Juni 2022. Da hilft es Köln auch wenig, dass Uth mehrfach signalisiert hat, gerne in Köln bleiben zu wollen. Die Fakten sind klar. Schalke entscheidet und Köln hat eine Chance vertan, als sie am Drücker waren, weil die Ablösesumme für den FC nicht zu stemmen war.

So viel zur Vorgeschichte. Als Köln sich vor wenigen Tagen erneut über Uth ausließ, musste Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider etwas los werden.„Man spricht nicht über Spieler anderer Vereine. Das gehört sich nicht. Wir tun das auch nicht. Mark Uth war Spieler des 1. FC Köln, und das für sechs Monate. Die Zeit ist vorbei. Die Kölner hätten die Chance gehabt, eine Option zu ziehen. Die haben sie nicht gezogen. Jetzt finde ich, sie sollten das akzeptieren“, sagte Schneider.

Uth ist Wunschspieler von Köln-Trainer Gisdol

Was dem FC offenbar schwer fällt, schließlich startete Uth in Köln durch und ist ein Wunschspieler von Trainer Markus Gisdol. Auch Kölns Sportvorstand Horst Heldt will Uth - ob die Retourkutsche in Richtung Schalke die Aktien der Kölner verbessert, sei zumindest mal dahingestellt. Im Trainingslager in Donaueschingen stichelte Heldt gegenüber Schneider nun zurück.

Er erklärte: „Ich will das nicht zu hoch hängen. Es gibt ein paar Ehrenkodexe, die man rausholt, wenn es wichtig wird. Ich könnte auch einen nennen, nämlich, dass wenn man einen Spieler ausleiht, ihn auch überall spielen lässt. Aber wer nie Fußball gespielt hat, kann so etwas vielleicht nicht empfinden.“

Leserkommentare (2) Kommentar schreiben