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Schalke: So ist der Stand bei den Verletzten

Verletzt: Benjamin Stambouli zog sich beim Schalker 2:2 in Berlin eine Jochbeinfraktur zu.

Verletzt: Benjamin Stambouli zog sich beim Schalker 2:2 in Berlin eine Jochbeinfraktur zu.

Foto: imago

Gelsenkirchen.  Schöpf, Embolo, Stambouli, Burgstaller, Bentaleb: Viele Schalke-Spieler sind verletzt. So ist der Stand vor dem Heimspiel gegen Mönchengladbach.

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Schalkes Allrounder Alessandro Schöpf (Bänderriss, Kapselverletzung) und Vizekapitän Benjamin Stambouli (Jochbeinfraktur) wurden nach ihren schweren Verletzungen aus dem Spiel bei Hertha BSC Berlin (2:2) gerade operiert. Das Duo fällt wochenlang aus. Dafür zeigt sich Schalkes Manager Christian Heidel bei Stürmer Breel Embolo, der sich in der Hinrunde einen Bruch des zweiten Mittelfußknochens zugezogen hat, optimistisch.

Schalke-Vorstand Heidel: "Niemand geht von einem vorzeitigen Saisonende für Breel aus"

“Niemand geht von einem vorzeitigen Saisonende für Breel aus”, so Heidel, “ganz im Gegenteil, wir rechnen damit, dass er Mitte März wieder mit der Mannschaft trainiert.” Sollte die Prognose so eintreten und es keine unerwarteten Rückschläge geben, könnte der Schweizer Nationalspieler im Saison-Endspurt noch eingreifen. Heidel: “Es gibt noch viel Hoffnung, dass Breel für uns einige Spiele absolvieren kann.”

Bei Torjäger Guido Burgstaller, dem erst Achillessehnen- und dann Leistenschmerzen zu schaffen machten, wählt Schalke die Taktik der kleinen Schritte. “Wir werden von Tag zu Tag schauen und die Belastung immer wieder steigern. Die Schmerzen waren zuletzt weg, so dass wir immer mehr steigern konnten”, so Trainer Domenico Tedesco. In der Einheit am Donnerstag fungierte der Österreicher als neutraler Spieler, um das Risiko gering zu halten und Zweikämpfe zu vermeiden. “Bei größeren Spielformen nehmen wir ihn komplett raus”, so Tedeso.

Schalke: Bei Bentaleb gibt es einen positiven Trend

Bei Mittelfeldspieler Nabil Bentaleb, der wegen seiner Schambeinverletzung das Trainingslager in Spanien vorzeitig abbrechen musste, gibt es ebenfalls einen positiven Trend. Der Algerier bekommt Individualtraining und wird bei der Belastung genau gesteuert. “Wir haben viel versucht, er war bei mehreren Spezialisten, er ist bei uns in sehr guten Händen, wird täglich betreut. Es scheint zu fruchten, scheinbar lassen die Schmerzen nach”, so Tedesco. Insgesamt bezeichnet der Schalker der Trainer die Verletzung als “schwierigen Fall”. Tedesco: “Sie ist schwer zu greifen.” Möglicherweise befindet sich Bentaleb nun auf dem Weg der Besserung.

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