Schalke

Schalke: So denkt Hoffenheims Amiri über die Königsblauen

Torschütze für Hoffenheim auf Schalke: Nadiem Amiri (l.).

Torschütze für Hoffenheim auf Schalke: Nadiem Amiri (l.).

Foto: firo

Gelsenkirchen.  Nadiem Amiri war beim 5:2-Erfolg der TSG Hoffenheim auf Schalke einer der auffälligsten Spieler - und äußerte sich in der Interviewzone deutlich.

Nadiem Amiri war beim 5:2-Sieg der TSG Hoffenheim beim FC Schalke 04 einer der auffälligsten Akteure auf dem Rasen der Veltins-Arena. Ein Tor hatte der deutsche U21-Nationalspieler in Diensten der Hoffenheimer selbst erzielt, einen weiteren Treffer hatte er vorbereitet. Vor dem 1:0 aus Sicht der TSG bediente er Torschütze Ishak Belfodil per Kopf. Nach 73 Minuten war der 22-Jährige dann selbst zur Stelle. Nach feiner Vorarbeit durch Andrej Kramaric schob er den Ball ins leere Tor. Einen besonderen Dank richtete Nadiem Amiri nach dem Spiel an die Adresse seines Trainers Julian Nagelsmann. „Wir kennen uns seit der Jugend – er ist mein Papa im Fußball. Er schenkt mir nach meiner Verletzung das Vertrauen. Das will ich zurückzahlen.“ Die Hinrunde hatte der junge Hoffenheimer wegen eines Ermüdungsbruchs im linken Mittelfuß fast komplett verpasst.

Amiri erzielte auf Schalke sein zweites Saisontor

Bei aller Freude über sein zweites Saisontor und den wichtigen Auswärtssieg auf Schalke, durch den die TSG wieder auf Rang sechs geklettert ist, sagte Nadiem Amiri nach dem Spiel: „Das Ergebnis war am Ende höher, als es hätte sein dürfen. Wir sind einfach glücklich, dass wir auf Schalke 5:2 gewinnen konnten.“

Für Schalke war es bereits die zehnte Heimniederlage im 15. Bundesligaspiel in dieser Saison. Darauf angesprochen, konnte Nadiem Amiri kaum glauben, dass die Schalker im eigenen Stadion eine derart schwache Bilanz haben. „Schon zehn Niederlagen? So viele?“, fragte er, überlegte kurz und sagte dann: „Es ist immer etwas Besonderes auf Schalke zu spielen. Ich verstehe eigentlich nicht, warum man sich mit diesen Fans im Rücken nicht in jedem Spiel voll reinhängen kann."

Auch auf die Frage, ob er verwundert ist, dass die Schalker nach der vergangenen Saison, in der sie Deutscher Vizemeister wurden, derart abgestürzt sind, antwortete der TSG-Offensivspieler schonungslos. „Schalke hat schon in der letzten Saison nicht den besten Fußball gespielt und ist sehr glücklich und durch viel Kampf, weil die Spieler alle robust sind, auf den zweiten Platz gekommen.“ Nadiem Amiri ergänzte: „In dieser Saison haben sie nicht das Glück. Daran sieht man, dass sie fußballerisch nicht auf dem Niveau sind, um oben mitzuspielen.“

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