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Schalke: Serdar fehlt - drei Spieler könnten zurückkehren

Training mit Turban: Schalke-Verteidiger Matija Nastasic darf aber wieder spielen.

Training mit Turban: Schalke-Verteidiger Matija Nastasic darf aber wieder spielen.

Foto: firo

Gelsenkirchen.  Für Trainer David Wagner geht es im Spiel von Schalke 04 gegen Bremen um seinen Job. Gut für ihn: Er muss nur auf zwei Spieler verzichten.

Im Aufgebot des FC Schalke 04 für das Fußball-Bundesligaspiel gegen Werder Bremen (Samstag, 18.30 Uhr/Sky) könnte es einige Änderungen geben. Nationalspieler Suat Serdar, der in München wegen Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden musste, kann definitiv nicht spielen. Hinzu kommt der an Covid 19 erkrankte Profi. Andere sind aber wieder bereit für die Rückkehr in den Profikader.

Schalke: Sané und Mascarell wieder voll im Training

Innenverteidiger Matija Nastasic zum Beispiel, der in der Generalprobe gegen den Zweitligisten VfL Bochum (3:0) von VfL-Stürmer Silvere Ganvoula böse am Kopf getroffen worden war, absolvierte das komplette Mannschaftstraining und ist spielbereit. Auch Salif Sané und Omar Mascarell, die wegen Verletzungen monatelang gefehlt hatten, trainieren schon länger wieder voll mit. Mascarell feierte sogar schon wieder ein 60-minütiges Comeback - beim 2:0 der U23 über den SV Rödinghausen. Defensive Stabilität, die Sané und Mascarell bieten würden, kann Schalke gut gebrauchen.

Auch einige Talente, die in München nicht im Kader standen, drängen zurück ins Team: Malick Thiaw, Can Bozdogan, Nassim Boujellab, Nick Taitague und Levent Mercan gehörten zuletzt lediglich zum Kader der U23. "Sie haben ihre Sache dort gut gemacht - dass sie dort gespielt haben, war super sinnvoll", sage Trainer David Wagner. "Denn wenn sie in den Kader kommen und die Chance auf Einsätze nicht exorbitant hoch ist, ergibt es unheimlich Sinn, dass sie zu Spielpraxis kommen."

Schalke: Warum Burgstaller allein trainierte

Wagner muss nun einigen Spielern mitteilen, dass sie nicht zum Spieltagskader gehören - diesmal könnte es auch prominente Namen treffen. "Auch das diesem Umstand, dass wir eine große Gruppe beisammen haben, ziehe ich die Kraft und die Energie, dass wir das Spiel erfolgreich gestalten können. Der Kampf um die Plätze ist entbrannt - so wie es sein sollte", sagte Wagner.

Einer, der nicht zu den 20 Auserwählten gehören dürfte, ist Guido Burgstaller - Stürmer auf dem Abstellgleis. Für ihn reicht es aktuell nicht an jedem Tag für einen Platz im Mannschaftstraining. Am Dienstag trainierte er allein auf einem Nebenplatz. "Unser Trainingskader ist im einen oder anderen Moment so groß, dass wir nicht in der Lage sind, alle unterzubringen. Ich bin mit Guido im Dialog, was dann sinnvoll ist", sagte Wagner. Klingt nicht danach, als sei das Verhältnis zwischen den Beiden noch das Beste.

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