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Schalke-Trainer Grammozis warnt: Hier ist der KSC besonders stark

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Schalkes Trainer Dimitrios Grammozis.

Schalkes Trainer Dimitrios Grammozis.

Foto: firo

Gelsenkirchen.  Nach zwei Siegen in Serie sieht Schalkes Trainer Grammozis sein Team auf dem richtigen Weg. In der PK erklärt er, warum Geduld dabei wichtig ist.

Auf den FC Schalke 04 wartet an diesem Freitag (18.30 Uhr/Sky) das nächste Heimspiel in der 2. Fußball-Bundesliga. Der Karlsruher SC ist zu Gast in Gelsenkirchen. Schon heute stellen sich Trainer Dimitrios Grammozis und Mittelfeldmann Victor Palsson in der Pressekonferenz den Fragen der Journalisten. Wir gibt es den Ticker der PK zum Nachlesen

Schalke-Gegner KSC besonders bei Standards gefährlich

Im Training wurde sich auf einige, wenige Dinge konzentriert. Heute werden noch einmal Standardsituationen trainiert. "Der KSC hat bereits zwei Standardtore gemacht, letztes Jahr waren es auch schon viele. Mit Hofmann haben sie einen Spieler, der immer eine Position findet um zum Kopfball zu kommen." Ein weiterer gefährlicher Punkt seien nicht nur seine Abschlüsse direkt aufs Tor, sondern auch die Weiterverarbeitung der Mitspieler. "Er ist ganz klar der Zielspieler bei Standards", so Grammozis.

Ein Update zu Sané und Latza: Salif Sané befindet sich weiter im Aufbau, die Reha läuft nach Plan. Latza trainiert bereits wieder auf dem Platz, macht schon wieder einige Dinge hundertprozentig mit.

Grammozis sieht eine positive Entwicklung bei seinem Team. "Die Art und Weise wie wir verteidigt haben, wie wir jeden Zweikampf angenommen haben, ist ein großer Fortschritt. Außerdem sei die Geduld wichtig gewesen, bis zum Ende an einen Sieg zu glauben und das System nicht zu verlassen. "Wir müssen die Geduld aufbringen." Das sei ein sehr wichtiger Faktor, gerade weil ein Spiel gegen S04 von vielen Gegnern als das absolute Highlight wahrgenommen wird. "Geduld ist auch eine Art von Qualität."

Schalke-Trainer Grammozis ein Grund für Palssons Wechsel

Victor Palsson wird nach dem Einfluss von Grammozis zu seinem Wechsel gefragt. "Das wir uns aus Darmstadt kennen, war natürlich für mich ein gewichtiger Grund."

Zur Herangehensweise gegen Karlsruhe. "Sie spielen guten Fußball, haben sich mit guten Transfers noch einmal verbessert. Außerdem haben sie einzelne Spieler, die auch immer den Unterschied ausmachen können. Wir müssen Hofmann in der Box immer im Blick behalten."

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Grammozis zum Regensburg-Debakel: "Wenn es ein Spiel gebraucht hat um zu sehen, wie die Liga funktioniert, dann war das eins. Es gibt leider solche Tage, wir haben unsere Lehren daraus aber gezogen."

Heimspiel als besondere Motivation

Der Schalke-Trainer zu einer möglichen Serie von drei Siegen in Folge. "Man darf nicht immer alles auf Ergebnisse reduzieren." Der Schalker Trainer führt aus: "Ein Heimspiel ist immer eine besondere Motivation. Da muss hier die Post abgehen."

Grammozis weiter: "Mir macht ein Spiel Spaß, das technisch und taktisch geprägt ist, ich mag es aber auch, wenn es richtig zur Sache geht. Das gehört zum Fußball dazu."

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Grammozis wird zur Stärke der 2. Bundesliga gefragt. "Die Liga ist nicht nur wegen der Namen der Teams besser geworden ist, es ist auch viel mehr spielerische Qualität zu sehen. Die Mannschaften versuchen immer mehr, spielerische Lösungen zu finden. Das kommt der Liga zu Gute." Seine Mannschaft habe in Paderborn gezeigt, dass sie den Kampf, den er in der Liga für wichtig hält, angenommen hat. "Das müssen wir uns weiter beibehalten."

Die erste Frage der Journalisten richtet sich an Victor Palsson, es geht um KSC-Stümer Philipp Hofmann. "Sie spielen viel über ihn, wir wissen aber genau was wir gegen ihn machen müssen."

Grammozis zum Personal: Dominik Drexler, der in Paderborn wegen Knieproblemen fehlte, ist seit gestern wieder im Mannschaftstraining. Es ginge ihm besser. "Ich bin vorsichtig positiv und hoffe, dass es keinen Rückschlag gibt." Bei Blendi Idrizi sei hingegen weiter Geduld gefragt. "Es geht nicht so schnell, wie wir das gerne hätten."

Victor Palsson begrüßt die Journalisten mit "Glück auf". Er kennt die zweite Liga bereits gut. "In der Liga ist es härter, die Zweikämpfe und die Arbeit sind wichtig."

Mit ein paar Minuten Verspätung geht es los: Dimitrios Grammozis, Victor Palsson und Pressesprecher Marc Siekmann haben Platz genommen und erwarten die Fragen der Journalisten.

11.35 Uhr: Das letzte Duell zwischen S04 und dem KSC liegt fast genau zehn Jahre zurück. Am 26. Oktober 2011 trafen sich beide Teams in der 2. Runde des DFB-Pokals, damals gewann Schalke nach Toren von Klaas-Jan Huntelaar und Joel Matip mit 2:0 im Wildparkstadion.

11.05 Uhr: Als Gesprächspartner wird neben Trainer Dimitrios Grammozis auch Victor Palsson anwesend sein. Der Neuzugang aus Darmstadt war in Abwesenheit des verletzten Danny Latza (das ist der Stand bei Latza) in den vergangenen Spielen sogar Kapitän.

11.00 Uhr: Herzlich Willkommen in unserem Live-Ticker. Ab 12.00 Uhr tickern wir an dieser Stelle die Pressekonferenz des FC Schalke 04 vor dem Spiel gegen Karlsruhe. Auch unser Reporter Andreas Ernst wird teilnehmen.

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